Politik

Rheinland-Pfalz möchte Pflegeberufe attraktiver machen

Donnerstag, 24. Juli 2014

Mainz – Auf das Landesprogramm „Gesundheit und Pflege 2020“ hat Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie in Rheinland-Pfalz hingewiesen. „Aufgrund der demografischen Entwicklung ist davon auszugehen, dass es besonders im Bereich der Gesundheitsfachberufe künftig schwieriger werden wird, den Bedarf an Fachkräften zu decken. Wir müssen deshalb an mehreren Stellen gleichzeitig ansetzen und gemein­sam mit den wichtigsten Akteuren im Land an einem Strang ziehen“, sagte der Staats­sekretär David Langner in Mainz.

Das Programm soll dazu beitragen, die Beschäftigungsbedingungen in der Pflege zu verbessern. „Allein über Ausbildung lässt sich schon aufgrund der demografischen Entwicklung und die dadurch bedingte sinkende Zahl an Schulabgängern das Fach­kräfteproblem in der Pflege nicht lösen“, so Langner. Wichtig sei daher eine familienfreundliche und motivierende Ausbildungs- und Unternehmenskultur in den Einrichtungen der Pflege.

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Mit praxisnahen Unternehmensanalysen, Beratungsangeboten und Fortbildungen für Führungskräfte soll das Landesprogramm vor allem Einrichtungen der Altenhilfe darin unterstützen, eine Unternehmens- und Führungskultur zu schaffen, bei der sich die Pflegekräfte wertgeschätzt fühlen und die Einrichtungen als attraktiver Arbeitgeber gesehen werden.

Bislang fanden laut dem Ministerium in über 100 Einrichtungen Befragungen zur Unternehmenskultur statt. 50 Einrichtungen nahmen zusätzliche Beratungen in Anspruch. © hil/aerzteblatt.de

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