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Ärzteschaft

Online-Beratung hilft Schwangeren beim Verzicht auf Tabak und Alkohol

Freitag, 25. Juli 2014

Tübingen – Auf ein Online-Angebot für Schwangere hat das Universitätsklinikum Tübingen hingewiesen. „IRIS II“ ist ein therapeutisches Beratungs- und Behand­lungsprogramm für Schwangere, die rauchen und Alkohol konsumieren, dies aber unterlassen möchten. Entwickelt und betreut wird es am Universitätsklinikum Tübingen. Das Bundesministerium für Gesundheit fördert das Projekt bis Ende April 2015.

Der Konsum von Alkohol und Zigaretten in der Schwangerschaft kann schwerwiegende körperliche und psychische Schäden beim ungeborenen Kind zur Folge haben. Auch wenn sich viele werdende Mütter in dieser Lebensphase mehr und anders mit den Risikofaktoren auseinandersetzen, benötigen viele Hilfe beim Verzicht. „Die Resonanz der ersten Monate zeigt uns, dass das Interesse unter Schwangeren, Beratungsstellen und Ärzten groß ist“, sagte Anil Batra von der Sektion Suchtmedizin und Suchtforschung am Universitätsklinikum Tübingen.

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Schwangere, volljährige Konsumentinnen von Tabak und/oder Alkohol durchlaufen mit „IRIS II“ ein zwölfwöchiges Programm. Sie können zwischen einem speziellen Tabakprogramm, einem Alkoholprogramm oder einem Programm bei kombiniertem Konsum wählen. Ein Teil der Teilnehmerinnen erhält wöchentlich persönliche E-Mail-Unterstützung durch einen professionellen sogenannten E-Coach.

Das Programm ist anonym und unentgeltlich. Bis zu 500 schwangere Frauen, die mit Rauchen und Alkoholkonsum aufhören möchten, können sich bis April 2015 anmelden. © hil/aerzteblatt.de

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