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Ärzteschaft

Neuer Hausarztvertrag in Rheinland-Pfalz

Montag, 28. Juli 2014

Hamburg/Mainz – Einen Vertrag zur hausarztzentrierten Versorgung in Rheinland-Pfalz haben die DAK-Gesundheit und der Hausärzteverband des Bundeslandes unterzeichnet. Ab Ende Juli können sich Hausärzte und Versicherte einschreiben. Vergütungswirksam wird er aber erst ab Anfang Januar 2015.

„Wir freuen uns, dass nun auch DAK-Versicherte in Rheinland-Pfalz die Möglichkeit haben, an Verträgen zur hausarztzentrierten Versorgung teilzunehmen“, sagte Burkhard Zwerenz, Vorsitzender des rheinland-pfälzischen Hausärzteverbandes. Der Vertrag regle unter anderem den Einsatz von Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis (VERAHs) und die zeitnahe Kommunikation zwischen Hausarzt, Krankenhausarzt und Kasse.

Die teilnehmenden Hausärzte können und sollen außerdem auf das sogenannte Spezialisten-Netzwerk der DAK zugreifen: Damit kann sich der Hausarzt über Angebote der DAK informieren – von der minimal-invasiven Chirurgie bis zur Behandlung chronischer Schmerzen oder Erkrankungen von Knie- und Hüftgelenken. Sie könnten so schneller spezielle Fachärzte finden, Doppeluntersuchungen vermeiden oder Behand­lungszeiten verkürzen. Das erspare dem Patienten im Einzelfall längere Krankenhaus­aufenthalte.

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„Zudem wird die Arzneimittelversorgung für Diabetes-Patienten durch diesen Vertrag wesentlich besser koordiniert“, so Zwerenz. Ein Instrument dafür sei eine Arzneimittel-Interaktions-Datenbank, welche die Pro Versorgung AG – ein Tochterunternehmen der Deutschen Hausärzteverbandsgruppe – mit dem Arzneimittelhersteller Sanofi-Aventis Deutschland GmbH entwickelt hat. Diese Datenbank enthält wissenschaftliche Daten, Informationen und Auswertungen insbesondere zu Komorbiditäten des Diabetes mellitus. © hil/aerzteblatt.de

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