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Krebshilfe informiert mit Patientenfilm über Lungenkrebs

Dienstag, 29. Juli 2014

Bonn – Einen Patienten-Informationsfilm „Lungenkrebs“ hat die Deutsche Krebshilfe vorgestellt. Experten erläutern darin, wie sich Lungenkrebs behandeln lässt und welche Nebenwirkungen dabei auftreten können. Betroffene berichten von ihren Erfahrungen und wie sie ihren Alltag mit der Erkrankung erleben.

Die Autoren des Filmes erläutern alle Hintergründe und Therapiemöglichkeiten laien­gerecht. Ergänzend zum Hauptfilm enthält sind kurze Bonusfilme erschienen – unter anderem zu den Themen Chemotherapie, zusätzliche Heilmethoden, Patienten und Ärzte als Partner, Palliativmedizin sowie Hilfen für Angehörige.

„Obwohl Lungenkrebs die dritthäufigste Krebserkrankung in Deutschland ist, kommt die Diagnose meist unerwartet. Für die rund 55.600 jährlich neu Betroffenen in Deutschland ist sie ein Schock, der das bisherige Leben und zukünftige Planungen auf den Kopf stellt“, hieß es aus der Deutschen Krebshilfe. Der Film soll die Patienten und ihre Angehörigen informieren und ihnen Mut machen. Ärzte und Betroffene können den Film kostenfrei bei der Deutschen Krebshilfe anfordern.

In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 55.600 Menschen an einem Bronchial­karzinom. Mit etwa 36.000 Neuerkrankungen sind Männer deutlich häufiger betroffen als Frauen. Allerdings steigt die Zahl der Neuerkrankungsfälle bei den Frauen stetig.

Etwa 90 Prozent aller Lungenkrebsfälle sind auf das Rauchen zurückzuführen. Substanzen wie Radon in Wohnhäusern, Asbest, Dieselruß, ionisierende Strahlung, Quarzstäube, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe und ionisierende Strahlung können die Entstehung von Lungenkrebs ebenfalls begünstigen.

Neben dem Patienten-Informationsfilm „Lungenkrebs“ hat die Deutsche Krebshilfe DVD-Ratgeber über Brustkrebs, Darmkrebs, Prostatakrebs, Fatigue, Hautkrebs, Palliativmedizin, Hodgkin Lymphom und Krebs bei Kindern erstellt. © hil/aerzteblatt.de

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