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Ärzteschaft

Hessen: KV und Kassen einigen sich auf Honorarvertrag 2014

Mittwoch, 30. Juli 2014

Frankfurt – Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Hessen hat sich mit den Kranken­kassen des Bundeslandes auf einen Honorarvertrag 2014 geeinigt. Danach steigt die morbiditätsorientierte Gesamtvergütung um 3,6 Prozent. Die extrabudgetäre Gesamtver­gütung legt um 1,24 Prozent zu. Insgesamt steigt das Honorarvolumen um 69 Millionen Euro auf über 2,5 Milliarden Euro. „Wir können mit diesem Ergebnis zufrieden sein“, sagte ein KV-Sprecher gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt. Anders als in den Vorjahren sei der Honorarvertrag bereits Mitte des Jahres abgestimmt und erforderte keine Verhandlungen über das Schiedsamt.

Die extrabudgetären Leistungen in Hessen umfassen unter anderem ambulante Operationen, das Hautkrebsscreening und belegärztliche Leistungen. Neu hinzugekommen ist laut der KV die Osteodensitometrie.

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Im Honorarplus enthalten sind 15 Millionen Euro zur Förderung ärztlicher Leistungen, die den Versicherten besonders zugute kommen, so zum Beispiel für Haus- und Heimbe­suche zur Versorgung chronisch kranker Menschen. Außerdem ist darin die Pauschale für die fachärztliche Grundversorgung enthalten.

Die Verbände der Krankenkassen betonten ihre Zufriedenheit über den Verlauf der Verhandlungen, in denen eine Einigung ohne ein langwieriges Verfahren vor dem Schiedsamt zustande gekommen ist.

www.kvhessen.de  |  KV Hessen

© hil/aerzteblatt.de

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