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Politik

Ermittler sehen keinen Transplantations­skandal in Münster

Donnerstag, 31. Juli 2014

Münster – Die Staatsanwaltschaft Münster hat Ermittlungen wegen möglicher Manipu­lationen bei Lebertransplantationen an der Universitätsklinik der Stadt eingestellt. Den Verantwortlichen des Transplantationszentrums der Klinik seien keine strafrechtlichen Vorwürfe zu machen, teilte die Behörde heute mit. Auslöser der Ermittlungen war im September 2013 ein Bericht der Prüf- und Überwachungskommission der Ärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen.

Die Prüfer hatten den Verdacht geäußert, durch Falschangaben seien Patienten auf der Warteliste für eine Transplantation nach vorn gerückt.

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Die Ermittler stellten nun fest: Zwar wurden Patientendaten falsch übermittelt, ein Vorsatz sei aber nicht nachweisbar. Stattdessen seien die falschen Meldungen auf nicht eindeutige Richtlinien und versehentliche Fehleintragungen zurückzuführen. Ob es durch die Falschmeldungen zu einer Transplantation gekommen sei, könne man nicht sagen, sagte Oberstaatsanwalt Heribert.

Die Uniklinik begrüßte die Entscheidung. „Wir sind über dieses Ergebnis sehr froh, da es unsere internen Untersuchungsergebnisse sowie unsere Einschätzungen bestätigt“, sagte der Ärztliche Direktor der Klinik, Norbert Roeder. © dpa/aerzteblatt.de

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