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Politik

KKH besorgt über steigende Arzneimittelausgaben

Donnerstag, 31. Juli 2014

Hannover – Die Arzneimittelausgaben der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) sind im ersten Halbjahr 2014 um 9,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Die Kasse gab von Januar bis Juni 2014 für jeden Versicherten 212 Euro für Arzneimittel aus. Die Zahl der eingelösten Rezepte sank allerdings im ersten Halbjahr um 1,5 Prozent je Versicherten im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013.

Daraus folgert die Kasse, dass teure und patentgeschützte Arzneimittel häufiger verschrieben wurden und den Kostenschub bewirkt haben. „Die aktuelle Kosten­entwicklung ist besorgniserregend“, sagte KKH-Vorstandschef Ingo Kailuweit. Neben der Entscheidung, auf eine Nutzenbewertung bereits im Markt befindlicher Arzneimittel zu verzichten, sieht Kailuweit vor allem die Absenkung des gesetzlichen Herstellerrabattes bei patentgeschützten Arzneimitteln kritisch.

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„Die Zahlen verdeutlichen, dass die Entscheidung zum befürchteten Kostenschub geführt hat. Allein bei der KKH hat dies eine zusätzliche Belastung von rund 13 Millionen Euro im ersten Halbjahr ausgemacht“, so der Kassenchef. Er geht davon aus, dass die gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung in diesem Jahr bis zu einer Milliarde Euro mehr für Arzneimittel ausgeben muss. © hil/aerzteblatt.de

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Avatar #675503
Widerstand
am Freitag, 1. August 2014, 13:04

KHK ist nur ein Beispiel...

für alle Versicherer, die nicht genug Rückgrat haben sich gegen politische Schwätzer und Handaufhalter sowie Phamalobbyisten zu wehren.
Es werden die teuersten Medikamente verschrieben und alte und bewährte Medikamente aus den Markt gedrückt (die Mediziner sind also ebenfalls im Dagobert-Topf), die Patienten sind dabei völlig uninteressant.
Wieviel muss man im Kopf haben, um zu merken, dass der Rückgang von Rezepteinlösungen ursächlich bei den finanziellen Möglichkeiten der Menschen liegt? Oder sollte man fragen: Wie charakterlos muss man für soviel Geldgier der anderen Seite sein?
Jedes Jahr jammern Kassen und Mediziner, dass die Kosten steigen und man immer weniger Geld zur Verfügung und somit mehr Zuschüsse braucht. Ja (entschuldigung) ihr verdammten Dummköpfe, woher soll das Geld denn kommen, wenn alle die finanzstark sind sich wie wirbellose Amöben in den Gully verziehen und alle (besonders auch unnütze ) Kosten von der Unter- und Mittelschicht (die es ja kaum noch gibt) bezahlt werden müssen?
Tretet der Pharma hinten rein und besinnt euch auf günstige, jahrzehntelang bewährte Medikamente wie z. B. Strophantus gratus.
Ihr seid doch angeblich intelligente, studierte Leute aber man muss sich wirklich fragen woher ihr eure Diplome habt - doch wohl nicht eingetauscht gegen Rückgrat?!
LNS

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