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Arbeitnehmer mit flexiblen Arbeitszeiten fehlen seltener

Donnerstag, 31. Juli 2014

Berlin – Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie machen einen Betrieb attraktiver. Außerdem senken sie die Fehlzeiten der Angestellten. Das berichtet der AOK Bundesverband in seiner Publikation „ams-Ratgeber“. In dem Beitrag stellt die Kasse Ergebnisse der sogenannten AOK-Familienstudie 2014 vor: 57 Prozent der befragten Eltern mit einem guten Gesundheitszustand haben danach die Möglichkeit, zeitlich flexibel zu arbeiten.

Bei Eltern, denen es nach eigenen Angaben nicht so gut gehe, seien es nur 38 Prozent. „Flexible Arbeitszeiten können also eine positive Wirkung auf die Gesundheit der Eltern haben“, interpretiert Vera Neitzert die Ergebnisse. Sie ist im AOK-Bundesverband für den Firmenkundenbereich zuständig.

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Zeitmangel ist laut der Studie einer der größten Stressfaktoren in der Familie. 46 Prozent der 1.503 befragten Eltern gaben an, dass sie sich zeitlich belastet fühlen. „Die Ursache für ständigen Termindruck liegt zwar nicht allein im Arbeitsumfeld, doch hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Familien zu entlasten“, so Neitzert.

Neben flexiblen Arbeitszeitmodellen entlastet auch eine verlässliche Kinderbetreuung die Familien. So zeigt die AOK-Familienstudie auch, dass Eltern, die sich auf eine verlässliche Kinderbetreuung durch Partner, Familie oder Institutionen verlassen können, weniger gesundheitliche Probleme haben als Eltern ohne entsprechende Betreuungsmöglichkeiten. © hil/aerzteblatt.de

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