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Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg: Endo­prothetik-Zentrum der Maximal­versorgung

Dienstag, 5. August 2014

Heidelberg – In Deutschland werden jährlich rund 400.000 Gelenkersatz-Operationen durchgeführt, 1.100 dieser Operationen finden an der Orthopädischen Universitätsklinik in Heidelberg statt. Seit Beginn dieses Jahres beteiligt sich die Heidelberger Klinik an einer Qualitätsoffensive, die 2012 von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie initiiert worden ist, und darauf abzielt, eine hohe Qualität der Versorgung und Sicherheit bei Gelenkersatz-Operationen zu sichern. Dafür sollen die Ergebnisse einzelner Kliniken nachvollziehbar dokumentiert werden.

Die Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg war 2013 eine der ersten Universi­tätskliniken, die diesbezüglich geprüft wurde. Das Ergebnis war positiv: Im Rahmen einer unabhängigen Fachbegutachtung wurde die Klinik als Endoprothetik-Zentrum der Maximalversorgung ausgezeichnet, wie heute mitgeteilt wurde.

Kriterien für die Bewertung waren die Qualität im Operationssaal, hohe Hygiene, das Niveau der Pflege auf den Stationen und die Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten und Physiotherapeuten.

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Bereits seit 1996 existiert am Heidelberger Universitätsklinikum ein hauseigenes Endoprothetik-Register, das die Ergebnisse der Operationen erfasst. In mehreren klinischen Studien ist die Ergebnisqualität, Patientenzufriedenheit und Haltbarkeit der eingesetzten Prothesen untersucht worden.

„Die externe Qualitätssicherung hat das hohe Niveau der Operationen an unserer Klinik bestätigt und ergänzt unser internes Register“, betonte Volker Ewerbeck, Ärztlicher Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik. Diese Form der Begutachtung werde künftig Vergleiche zwischen den einzelnen Zentren ermöglichen und dem Patienten bei der Auswahl seiner Klinik helfen, so Ewerbeck weiter. © Ol/aerzteblatt.de

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