NewsVermischtesZahl der FMSE-Erkrankungen im Süden gesunken
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Zahl der FMSE-Erkrankungen im Süden gesunken

Mittwoch, 6. August 2014

Stuttgart – In Bayern und Baden-Württemberg sind in den ersten sieben Monaten 2014 deutlich weniger Menschen an der durch Zecken übertragenen Infektion FSME erkrankt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Darauf hat die Universität Hohenheim hingewiesen. Demnach gab es in Bayern 54 Infizierte gegenüber 83 im Vorjahr und in Baden-Württemberg 34 gegenüber 68 im Jahr 2013. Auf den Plätzen drei und vier folgen Hessen mit sechs und Sachsen mit vier Erkrankten.

„In beiden Bundesländern ist die Zahl wieder ungefähr auf dem Stand von 2012“, erläuterte die Parasitologin Ute Mackenstedt von der Universität Hohenheim. „Wir gehen davon aus, dass viele Menschen wegen des häufigen und heftigen Regens nicht spazieren gegangen sind, daher also die Kontaktzeiten zwischen Zecken und Menschen gering waren und wenig Viren übertragen werden konnten“, so Mackenstedt.

Anzeige

Die Gefahr, nach einem Zeckenstich in den Risikogebieten an FSME zu erkranken, liegen laut Universität Hohenheim bei 1 zu 150. Nicht jede FSME-Infektion führe allerdings zu einem schweren Krankheitsverlauf. Es sei aber noch nicht klar, warum es bei einigen Menschen zu schweren Erkrankungen komme während andere FSME-Infizierte nur leicht oder gar nicht erkranken. Sicher sei, dass das Alter der Infizierten eine wichtige Rolle spielt: Je älter die Person, umso schlimmer könne die FSME verlaufen, verwies Mackenstedt. © hil/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

7. Juli 2020
Berlin – Die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Claudia Schmidtke, hat zu Beginn der Sommerferienzeit vor Zeckenstichen und der damit einhergehenden Borreliosegefahr gewarnt. „Insbesondere im
Patientenbeauftragte warnt vor Borreliosegefahr
21. Februar 2020
Berlin – In Deutschland sind drei weitere Regionen als Risikogebiete für die von Zecken übertragene Hirnentzündung Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) eingestuft worden. Es handelt sich um den
FSME: Drei neue Risikogebiete in Thüringen und Sachsen
18. Februar 2020
Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) hat eine vollständig überarbeitete S1-Leitlinie zur „Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) vorgestellt. Die Leitlinie informiert über das
Aktualisierte Leitlinie zur Frühsommer-Meningoenzephalitis erschienen
17. Februar 2020
Stuttgart – Bei in Deutschland gefundenen tropischen Hyalomma-Zecken ist bislang noch kein Erreger von gefährlichen hämorrhagischen Fiebererkrankungen entdeckt worden. Das teilten Experten der
Bislang keine Erreger von hämorrhagischem Fieber in Hyalomma-Zecken nachgewiesen
12. Februar 2020
Renthendorf/Jena – Der anhaltend milde Winter begünstigt Zecken. Dauerte die Zeckensaison früher von etwa März bis Ende Oktober, so sind die Spinnentiere inzwischen ganzjährig aktiv, wie der Jenaer
Milde Winter lassen Zecken ganzjährig aktiv sein
14. Januar 2020
Berlin/ Freiburg – Die Anzahl der Infektionen mit Frühsommer Meningoenzephalitis (FSME) ist 2019 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Das zeigen aktuelle Meldedaten des Robert-Koch-Instituts
Zahl der FSME-Meldungen um fast 25 Prozent gesunken
27. Oktober 2019
Dresden – Bis Mitte Oktober sind in Sachsen schon fast doppelt so viele Erkrankungen an der Hirnentzündung FSME registriert worden. Mit 23 waren es elf mehr als im gesamten Vorjahr und so viele wie
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER