NewsÄrzteschaftBayern: Mehr Geld gegen medizinische Unterversorgung
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Bayern: Mehr Geld gegen medizinische Unterversorgung

Donnerstag, 7. August 2014

München – Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) will mehr Geld in die Hand nehmen, um gegen den Ärztemangel anzukämpfen. Demnach gibt es für Haus- und Fachärzte nun in acht weiteren Regionen Bayerns die Möglichkeit, eine finanzielle Unterstützung zur Verbesserung des medizinischen Versorgungsangebots vor Ort zu erhalten.

Zu den bereits seit letztem Jahr als unterversorgt oder drohend unterversorgt ausge­wiesenen Gebieten sind nach den aktuellen Beschlüssen des Landesausschusses weitere Planungsbereiche hinzugekommen: Bei den Hausärzten betrifft dies die Planungsbereiche Schweinfurt Nord, Feuchtwangen, Ansbach Nord, Dinkelsbühl und Wassertrüdingen. Im fachärztlichen Bereich können künftig Augenärzte im Landkreis Kronach, Urologen im Landkreis Bad Kissingen und Hautärzte im Landkreis Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim von einer finanziellen Förderung durch die KVB profitieren.

Anzeige

Die KVB fördert Ärzte in den genannten Planungsbereichen künftig mit bis zu 60.000 Euro, wenn sie dort eine neue Praxis eröffnen und diese für mindestens fünf Jahre betreiben. Geld gibt es auch für die Gründung einer Zweigpraxis, die Anstellung eines Arztes in der eigenen Praxis oder die Fortführung der Praxis über das 63. Lebensjahr hinaus. Finanzielle Unterstützung erhalten Ärzte außerdem für die Beschäftigung eines Arztes in Weiterbildung sowie in unterversorgten Gebieten für die Beschäftigung einer hausärztlichen Versorgungsassistentin. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

20. Oktober 2020
Jena – Die geplante Kapazitätserweiterung bei Medizinstudienplätzen an der Universität Jena stellt deren medizinische Fakultät vor Herausforderungen. Er halte den Zeitplan mit Beginn im Wintersemester
Mehr Medizinstudienplätze eine Herausforderung für Fakultät in Jena
19. Oktober 2020
Mainz – In Rheinland-Pfalz sind einer Untersuchung zufolge im vergangenen Jahr im deutschlandweiten Vergleich überdurchschnittlich viele Stellen für Hausärzte unbesetzt geblieben. Nach Einschätzung
Schon jetzt zu wenig Hausärzte in Rheinland-Pfalz
16. Oktober 2020
Berlin – Ein neues App-Angebot für Medizinstudierende sowie junge Ärzte hat das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) in Zusammenarbeit mit den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen)
Serious Game „Praxisraum“: Niederlassung virtuell trainieren
14. Oktober 2020
Nürnberg – Rund 100 angehende Landärzte beginnen in Bayern mit dem Medizinstudium. Vor allem Pflegekräfte und Notfallsanitäter sind nach Angaben des Ge­sund­heits­mi­nis­teriums darunter vertreten. Dank
Erster Jahrgang: Medizinstudium dank Landarztquote
2. Oktober 2020
Dresden – Der Freistaat Sachsen setzt sein Hausarztstipendium fort: Mit 1.000 Euro monatlich werden jedes Jahr 20 Studierende im Fach Humanmedizin gefördert, die später einmal in ländlichen Regionen
Sächsisches Hausarztstipendium geht in eine neue Runde
25. September 2020
Stuttgart – Nach langen Diskussionen bringt die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg die Landarztquote auf den Weg. Am Dienstag soll nach jetzigem Stand eine entsprechende
Landarztquote in Baden-Württemberg wird konkret
24. September 2020
Hannover – In vielen Regionen in Deutschland wird es immer schwieriger für Praxisinhaber, einen Nachfolger zu finden. Das geht aus einer neuen Arztzahlprognose für Niedersachsen und einer Antwort der
LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER