Ärzteschaft

Bayern: Mehr Geld gegen medizinische Unterversorgung

Donnerstag, 7. August 2014

München – Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) will mehr Geld in die Hand nehmen, um gegen den Ärztemangel anzukämpfen. Demnach gibt es für Haus- und Fachärzte nun in acht weiteren Regionen Bayerns die Möglichkeit, eine finanzielle Unterstützung zur Verbesserung des medizinischen Versorgungsangebots vor Ort zu erhalten.

Zu den bereits seit letztem Jahr als unterversorgt oder drohend unterversorgt ausge­wiesenen Gebieten sind nach den aktuellen Beschlüssen des Landesausschusses weitere Planungsbereiche hinzugekommen: Bei den Hausärzten betrifft dies die Planungsbereiche Schweinfurt Nord, Feuchtwangen, Ansbach Nord, Dinkelsbühl und Wassertrüdingen. Im fachärztlichen Bereich können künftig Augenärzte im Landkreis Kronach, Urologen im Landkreis Bad Kissingen und Hautärzte im Landkreis Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim von einer finanziellen Förderung durch die KVB profitieren.

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Die KVB fördert Ärzte in den genannten Planungsbereichen künftig mit bis zu 60.000 Euro, wenn sie dort eine neue Praxis eröffnen und diese für mindestens fünf Jahre betreiben. Geld gibt es auch für die Gründung einer Zweigpraxis, die Anstellung eines Arztes in der eigenen Praxis oder die Fortführung der Praxis über das 63. Lebensjahr hinaus. Finanzielle Unterstützung erhalten Ärzte außerdem für die Beschäftigung eines Arztes in Weiterbildung sowie in unterversorgten Gebieten für die Beschäftigung einer hausärztlichen Versorgungsassistentin. © hil/aerzteblatt.de

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