NewsVermischtesStada kommt bei Konzernumbau auf Markenartikel voran
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Stada kommt bei Konzernumbau auf Markenartikel voran

Donnerstag, 7. August 2014

Bad Vilbel – Der Arzneimittelhersteller Stada kommt bei seinem Konzernumbau auf mehr rezeptfreie Medikamente voran. Während das bisherige Kerngeschäft der Generika im ersten Halbjahr 2014 rund 2 Prozent Umsatz verloren hat, legte die Markenproduktesparte auch dank mehrerer Zukäufe um 14 Prozent zu.

Mittel wie das Erkältungspräparat „Grippostad“ oder die Sonnencreme „Ladival“ leisten nunmehr 38 Prozent vom Umsatz und 51 Prozent vom operativen Ergebnis, teilte das Unternehmen heute in  Bad Vilbel bei Frankfurt am Main mit.

Der Konzernumsatz stieg im ersten Halbjahr um vier Prozent auf 1,003 Milliarden Euro. Der ausgewiesene Konzerngewinn betrug 66,8 Millionen Euro und traf damit nahezu exakt das Ergebnis aus dem Vorjahr von 66,6 Millionen Euro.

Anzeige

Negative Währungseffekte machten Stada im wichtigen Markt Russland und Osteuropa zu schaffen. Der Rubel hatte im Vergleich zum Euro abgewertet. Da die Medikamente in Russland aber weiterhin gegen Rubel verkauft werden, sinkt der Umsatz in Euro. So reduzierten sich die in Euro gerechneten Erlöse in Russland in Jahresfrist um 16 Prozent auf noch 163 Millionen Euro.

In Deutschland hat Stada mit sinkenden Umsätzen infolge der harten Ausschreibungen der Krankenkassen für Generika zu kämpfen. Die Gesamterlöse im Heimatmarkt sanken um fünf Prozent auf 227 Millionen Euro. Nicht einmal jeder vierte Umsatzeuro stammt damit noch aus Deutschland. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

17. September 2020
Mainz – Für die Herstellung eines möglichen Coronaimpfstoffs will das Mainzer Unternehmen BioNTech von dem Schweizer Pharmakonzern Novartis dessen Produktionsstätte in Marburg übernehmen. Das Geschäft
BioNTech will Werk für mögliche Impfstoffproduktion übernehmen
14. September 2020
London - Wenige Tage nach der Unterbrechung der klinischen Phase-III-Studie seines COVID-19-Impfstoffs AZD1222 hat der britisch-schwedische Pharmakonzern AstraZeneca die Impfungen wieder aufgenommen.
AstraZeneca nimmt Tests von Coronaimpfstoff wieder auf
14. September 2020
New York – Der Pharmakonzern Gilead Sciences will sich mit dem Kauf des Biotech-Unternehmens Immunomedics bei Krebstherapien verstärken. Dafür legt Gilead rund 21 Milliarden US-Dollar auf den Tisch –
Pharmakonzern Gilead will Biotech-Firma Immunomedics kaufen
9. September 2020
Basel/Paris – Die französische Wettbewerbsbehörde verhängt gegen Roche und Novartis eine Geldstrafe von insgesamt 444 Millionen Euro. Als Grund nennt die Behörde missbräuchliche Praktiken der beiden
Roche und Novartis müssen in Frankreich Bußgeld bezahlen
9. September 2020
Washington – Angesichts der zunehmenden politischen Debatte zur baldigen Verfügbarkeit einer Coronaimpfung haben neun konkurrierende Pharma- und Biotechunternehmen versprochen, bei der Entwicklung und
Pharmaunternehmen wollen bei SARS-CoV-2-Impfstoffentwicklung keine Kompromisse eingehen
9. September 2020
London/Washington – Der Pharmakonzern AstraZeneca hat die klinische Phase-III-Studie für seinen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 vorsorglich gestoppt, nachdem bei einem der Teilnehmer gesundheitliche
AstraZeneca stoppt vorerst Test von Coronaimpfstoff
8. September 2020
Frankfurt am Main – Die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie rechnet nach deutlichen Rückgängen im zweiten Quartal mit einem schwächeren Gesamtjahr. Die Erlöse dürften 2020 im Vergleich zum Vorjahr um
LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER