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Ärzteschaft

OP-Checklisten für mehr Patientensicherheit veröffentlicht

Freitag, 8. August 2014

dpa

Berlin – Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) und das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) haben die im Rahmen des internationalen WHO-Projekt „Action on Patient Safety: High 5s“ entwickelten OP-Checklisten veröffentlicht. Sie beruhen auf Daten von insgesamt 151.546 OP-Checklisten, die von 2010 bis 2013 fortlaufend hinsichtlich bestimmter Kennzahlen ausgewertet wurden.

Ziel des High 5s-Projekt ist es, unerwünschte Ereignisse in der Patientenversorgung in Krankenhäusern zu reduzieren. Dass soll mithilfe von standardisierten Handlungsempfehlungen, so genannten Standard Operating Protocols (SOP), gelingen. Durch sie sollen Patientenverwechslungen und Verwechslungen der Eingriffsart oder des Eingriffsorts möglichst vermieden werden. Dabei ist die High 5s-OP-Checkliste integraler Bestandteil der SOP. Sie begleitet den Patienten von der Planung der Operation bis zum Ende des Eingriffs und bildet die wesentlichen Prozesse ab.

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In Deutschland haben insgesamt 16 Krankenhäuser unterschiedlicher Versorgungsstufen aktiv am High 5s-Projekt mitgewirkt und die Handlungsempfehlung implementiert und evaluiert. Dabei sind neun unterschiedliche Checklistenversionen entstanden, die jetzt öffentlich zugänglich sind.

In Deutschland wird High 5s vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert und gemeinsam von ÄZQ und APS durchgeführt. © hil/aerzteblatt.de

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