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Alternative Finanzierungsmodelle beim Kauf moderner Medizintechnik zunehmend gefragt

Dienstag, 12. August 2014

München – Weltweit setzen Anbieter im Gesundheitswesen beim Kauf moderner Medizintechnik verstärkt auf alternative Finanzierungslösungen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Financial-Services-Einheit von Siemens unter den 40 weltweit größten Medizingeräteherstellern. Demnach gaben fast 70 Prozent der Befragten an, dass die Nachfrage ihrer Kunden nach Anlagenfinanzierungen in den vergangenen zwei Jahren gestiegen ist.

Gleichzeitig ist der Umfrage zufolge in diesem Zeitraum der Anteil der Geräte, die mit Hilfe alternativer Finanzierungsmodelle vertrieben wurden, jährlich um durchschnittlich 6,9 Prozent gewachsen. Über 60 Prozent der Befragten erwarten zudem, dass sich dieser Trend in den kommenden zwei Jahren weiter fortsetzen wird.

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Darüber hinaus gaben zwei Drittel der befragten Hersteller an, dass ihre Kunden Kapitalengpässe spüren. Dementsprechend gebe es eine steigende Nachfrage der Gesundheitsanbieter nach maßgeschneiderten Finanzierungslösungen, um neue Ausrüstung zu erwerben, die immerhin 57 Prozent der Befragten wahrnehmen.

Des Weiteren haben 64 Prozent der Hersteller beobachtet, dass immer mehr Kunden die Gesamtbetriebskosten von Anlagen und Geräten stärker in ihre Investitions­entscheidungen einbeziehen. „Daher sind langfristig vor allem Finanzierungsmodelle gefragt, die neben den reinen Anschaffungskosten auch mögliche Kosten für zum Beispiel die Inbetriebnahme, anfallende Wartungen oder Upgrades von Anfang an mit berücksichtigen“, erklärten die Autoren. © hil/aerzteblatt.de

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