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Dänische Wurstwaren im Kreis Schleswig-Flensburg eingezogen

Donnerstag, 14. August 2014

Kiel – Möglicherweise mit gefährlichen Bakterien verseuchte Wurstwaren aus Dänemark sind von den Behörden im Kreis Schleswig-Flensburg aus dem Verkehr gezogen worden. Wie das Landwirtschaftsministerium in Kiel am Donnerstag weiter mitteilte, war die Ware mindestens an einen Supermarkt in der Grenzregion geliefert worden. Unklar sei aber noch, ob die Ware tatsächlich verkauft wurde und mit Listerien belastet ist. Dies werde untersucht.

Dem Ministerium zufolge handelt es sich bei dem betroffenen Geschäft um einen Grenzshop im Kreis Schleswig-Flensburg direkt an der deutsch-dänischen Grenze, der sich auf dänische Waren spezialisiert hat. Derartige Läden sind vor allem bei Dänen beliebt, weil sie dort zu deutschen Konditionen und damit in vielen Fällen billiger als in ihrem Land einkaufen können.

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Die Warnmeldung habe die Behörden in Deutschland am Mittwochabend über das Europäische Schnellwarnsystem erreicht, teilte das Kieler Ministerium mit. Die Waren der dänischen Firma seien umgehend aus den Regalen des Geschäfts entfernt worden. Das Ministerium rief alle Kunden auf, eventuell noch vorhandene dort erworbene Wurstwaren der betroffenen Firma auf keinen Fall zu verzehren.

In Dänemark starben seit September 2013 zwölf Menschen nach dem Verzehr mit Listerien verdorbenen Fleischwaren. Die Ware stammt von dem Produzenten Jørn A. Rullepølser. Das Unternehmen wurde von den dänischen Behörden geschlossen. In Dänemark waren die gefährlichen Bakterien in einer Charge Rullepølser entdeckt worden – einer Schweinebauch-Spezialität. Auch Salami, Frankfurter und Lammrouladen waren verseucht. © dpa/afp/aerzteblatt.de

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