Vermischtes

Volkskrankheiten auf der Spur: Studie untersucht 10.000 Sachsen

Freitag, 15. August 2014

Leipzig – Rund 10.000 Menschen aus Leipzig und Umgebung werden in den kommenden Jahren medizinisch zu Volkskrankheiten untersucht. Anlass ist eine Langzeitstudie mit bundesweit 200.000 Menschen im Alter von 20 bis 69 Jahren. Die in 18 Zentren erar­beitete Studie soll Aufschluss über die Ursachen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und andere Volkskrankheiten, wie Diabetes oder Krebs geben, teilte die Universität Leipzig mit, deren Studienzentrum heute eröffnet wurde.

Den Studienteilnehmern wird unter anderem Blut abgenommen. Sie werden gemessen und gewogen und auf Biofunktionen getestet. Auch in der Nachbarstadt Halle arbeitet ein solches Zentrum.

Anzeige

Anliegen der Langzeitstudie unter dem Namen „Nationale Kohorte“ ist es, mehr über die Entstehung von Volkskrankheiten und begünstigende Faktoren zu erfahren. Damit sollen unter anderem Vorbeugung und Früherkennung verbessert werden. An der auf mindes­tens zehn Jahre angelegten Studie arbeitet ein Netzwerk aus Wissenschaftlern von Universitäten, der Leibniz-Gemeinschaft und der Helmholtz-Gemeinschaft. © dpa/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

20.02.17
Heidelberg – Am 1. Februar hat an der Universität Heidelberg das Heidelberg Center for Motion Research mit seiner Forschungsarbeit begonnen. Die Carl-Zeiss-Stiftung unterstützt die Einrichtung mit......
15.02.17
Würzburg – Mit der Aktion „Dein Immunsystem wird Deine Waffe gegen Krebs“ hat der Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ innerhalb von rund neun Monaten über eine Million Euro gesammelt. Er möchte damit......
09.02.17
Kiel – Mit einem Millionenprogramm für Top-Wissenschaftler will Schleswig-Holstein seine Führungsposition in der Entzündungsforschung dauerhaft festigen. Spezielle Professuren sollen Spitzenforscher......
19.01.17
Jena – Die US-Firma MicrobeDx will gemeinsam mit Partnern in Jena ein Testverfahren zur schnellen Diagnose von Harnwegsinfektionen auf den Markt bringen. Das kalifornische Unternehmen habe dafür in......
11.01.17
Forschung und Entwicklung: Deutschland hat hohe Innovationskraft
Berlin – Deutschland gehört zu den fünf Ländern, die gemessen am Anteil des Bruttoinlandproduktes weltweit am meisten in Forschung und Entwicklung investieren. Das berichtet der „Science Technology......
11.01.17
München – Auf Initiative des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin und des Lehrstuhls für Technikgeschichte an der Technischen Universität München (TUM) nimmt die Forschergruppe......
07.12.16
Berlin/Bonn – Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet ein Graduiertenkolleg ein, das die quantitative Bildgebung in der Medizin weiterentwickeln soll. Die Charité – Universitätsmedizin......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige