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Angehende Ärzte beklagen Wissenslücken bei der Telemedizin

Montag, 18. August 2014

Bielefeld – Die meisten angehenden Ärzte kennen sich mit dem Thema Telemedizin kaum aus. Das zeigt eine Studie der Universität Bielefeld. Die Wissenschaftler der Fakultät für Gesundheitswissenschaften befragten 524 Studierende der Humanmedizin zu ihren Einstellungen zur Telemedizin. Hintergrund ist, dass die Universität Bielefeld die Entwick­lung telemedizinischer Systeme vor allem mit Blick auf deren Bedarfsgerechtigkeit und die Akzeptanz der Technik begleitet.

Vier Fünftel der befragten Medizinstudierenden gaben an, dass sie sich im Rahmen ihres Studiums gar nicht oder unzureichend über Telemedizin informiert fühlen. Gleichzeitig meinen ebenfalls vier Fünftel der Befragten, dass Telemedizin in Zukunft an Bedeutung gewinnen werde.

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„Telemedizin kann sich nur dann durchsetzen, wenn die Ärzte die Behandlungsmög­lichkeiten, die Diagnose- und Therapieeffizienz, die die Telemedizin ermöglicht, positiv einschätzen“, sagte einer der Studienautoren Christoph Dockweiler. „Insgesamt müssen wir mehr in Information und Aufklärung über die Potenziale, aber auch die Grenzen neuer Technik investieren. Dies gilt nicht nur für die zukünftigen Generationen von Ärzten, sondern für alle Nutzer“, folgern die Autoren. © hil/aerzteblatt.de

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