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„Weiter so“ bis zur Rente nur für jeden zweiten Arbeitnehmer denkbar

Mittwoch, 20. August 2014

Berlin – Obwohl Deutschlands Arbeitnehmer in der Regel mit ihrer beruflichen Situation zufrieden sind, kann sich nur jeder Zweite vorstellen, die derzeitige Tätigkeit bis zum Renteneintritt auszuüben. Das geht aus einer aktuellen Befragung der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) hervor. Die gemeinsame Initiative gesetzlicher Kranken- und Unfallversicherungen soll dazu beitragen, arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren vorzubeugen.

Der Umfrage zufolge erleben 86 Prozent der arbeitenden Bevölkerung ihre Arbeit als vielseitig, abwechslungsreich und sicher. Trotzdem können sich nur 49 Prozent  vor­stellen, ihre derzeitige Arbeitstätigkeit bis zur Rente uneingeschränkt fortzusetzen. Darüber hinaus schätzen nur 55 Prozent das Verhältnis zwischen den Lebensbereichen Arbeit, Familie, Partnerschaft, Sport und Freizeit als zufriedenstellend ein. „Das sollte als Warnsignal für ein hohes Belastungsniveau verstanden werden, dem ein Teil der Beschäf­tigten auf Dauer nicht gewachsen ist“, kommentiert Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes, die Ergebnisse. 

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Die Mehrheit der Beschäftigten ist der Auffassung, dass ihr Beruf sie fit hält (80 Prozent). Aber nur noch 45 Prozent der Befragten sagen, dass ihr Unternehmen sich um ihre Gesundheit kümmert. Das sind deutlich weniger als 2010 (64 Prozent) sowie der beim Ausgangwert von 2005 (54 Prozent). Passend dazu gab auch rund die Hälfte der Beschäftigten an, dass sie sich mehr Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheits­förderung wünschen.

„Für Kranken- und Unfallversicherung sind diese Signale Ansporn, die Zusammenarbeit bei der Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsverfahren und der betrieblichen Gesund­heits­förder­ung weiter zu intensivieren“, resümiert Walter Eichendorf, stellver­tretender Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). © hil/aerzteblatt.de

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