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Neues Familienbüro an der Universitätsmedizin Greifswald

Montag, 25. August 2014

Greifswald – Ein neues Servicebüro für Familien an der Universitätsmedizin Greifswald hat Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Birgit Hesse (SPD) zusammen mit der Universitätsrektorin Johanna Eleonore Weber eröffnet. Das sogenannte PFIFF-Büro – „PFIFF“ steht für „Projekt zur Förderung von Ideen zur Familienfreundlichkeit“ – richtet sich an alle Mitarbeiter sowie Studierende und bietet Unterstützung bei der Bewältigung des Alltags zwischen Beruf und Familie.

Das Spektrum der Unterstützungsangebote reicht vom familiären Pflegenotstand, Tagungen oder Besprechungen in den späten Abendstunden über die Suche nach einem geeigneten Babysitter, der passenden Kindertagesstätte oder der richtigen Ferienbetreuung bis hin zu umfangreichen Informationen rund um das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

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„Eine gezielte Unterstützung unser Mitarbeiter und ihrer Familien ist für viele inzwischen ein ausschlaggebender Grund, nach Greifswald zu kommen“, sagte der Ärztliche Vorstand Thorsten Wygold.

Auch Sozialministerin Hesse hob hervor, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein immer wichtigerer Standortfaktor sei. „Nicht nur für Unternehmen im Land ist es bei der Werbung von Fachkräften von großer Bedeutung, auf die Bedürfnisse der Familie stärker als bislang Rücksicht zu nehmen. Auch die Universitäten befinden sich in einem ständigen Konkurrenzkampf um die besten Köpfe. Deshalb begrüße ich die Eröffnung des PFIFF-Servicebüros ausdrücklich“, sagte sie.

Das Konzept sieht vor, eine Struktur aufzubauen, die schnell und unkompliziert Hilfe vermittelt und Informationen zu den verschiedensten Themenfeldern bereithält. Ein Schwerpunkt wird die Kinderbetreuung sein. Die Universitätsklinik will das Spektrum schrittweise erweitern, zum Beispiel um Betreuungsangebote von Beschäftigten für Beschäftigte oder ehrenamtliche Großeltern.

Das PFIFF-Servicebüro versteht sich auch als Anlaufstelle für neue Kollegen oder ausländische Gäste, die sich erst über die Angebote in Greifswald orientieren müssen. © hil/aerzteblatt.de

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