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Vermischtes

Elektronischer Diabetes-Pass erschienen

Dienstag, 26. August 2014

Köln – Der Diabetes-Pass, der sich in den letzten 20 Jahren als Hilfsmittel für Diabetiker in der Therapiesteuerung und -begleitung bewährt hat, ist jetzt als elektronische Version „Gesundheits-Pass Diabetes“ für Smartphones oder Tablet-PCs (iOS und Android) erhältlich.

Im Diabetes-Pass werden persönliche Daten und Informationen zum Krankheitsverlauf des Diabetespatienten eingetragen. In der Printversion des Passes stehen dafür Tabellen mit dem Mindestprogramm an empfohlenen Untersuchungen zur Verfügung. Dazu zählen beispielsweise viertel- bis halbjährliche Untersuchungen zu Gewicht, Blutzucker, HbA1c-Wert und die Fußinspektion, sowie jährliche Checks wie die Augenuntersuchung, die Nierenfunktionsuntersuchung und die Gefäßstatus-Erhebung. Im Pass werden zudem medizinische Fachbegriffe erläutert und über Stoffwechsel­entgleisungen und diabetesbedingte Folgeerkrankungen informiert.

Mit der App „Gesundheits-Pass Diabetes“ kann sich der Nutzer diese Daten über seinen Krankheits- und Therapieverlauf in einem Jahresüberblick anzeigen lassen. Diesen kann er als PDF-Datei verschicken oder in einer Cloud speichern.

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Interaktive Tools wie der WHO-5-Fragebogen zum Wohlbefinden, ein BMI-Rechner (Body Mass Index), ein eGFR-Rechner zur Berechnung der Nierenfunktion und ein HbA1c-Rechner zur Bestimmung des Langzeitblutzuckerwertes sind integriert. Mit der Kalen­derfunktion für Arzttermine kann der Patient sich vor Ablauf jedes Quartals daran erinnern lassen, einen Termin für das nächste Quartal zu vereinbaren.

Analog zum gedruckten Diabetes-Pass gibt der Patient regelmäßig alle notwendigen Werte ein. Trägt der Arzt beim nächsten Besuch die neuen Zielwerte ein, erscheinen diese später zum direkten Vergleich neben den Patienteneinträgen. Die Einheiten für Blutzucker, HbA1c, Cholesterin, Triglyzeride und Kreatinin können gewählt und im Nachhinein verändert werden – dies trägt den in Deutschland verbreiteten unterschiedlichen Einheiten für diese Werte Rechnung. © EB/aerzteblatt.de

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