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Ärzteschaft

Apobank: Aus dem Schatten ins Licht

Mittwoch, 27. August 2014

Apobank

Düsseldorf – Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) hat die Schatten der Vergangenheit endgültig hinter sich gelassen und will sich fortan auf das solide Geschäft mit den Heilberufen beschränken. Anlässlich der Veröffentlichung des Halbjahres­finanzberichts stellte das genossenschaftliche Kreditinstitut für 2014 eine Steigerung des Jahresüberschusses, eine Stärkung der Rücklagen und eine stabile Dividende von vier Prozent in Aussicht. 

Bestand an diesen toxischen Papieren abgebaut
Die Bank war in der Finanzkrise durch Investitionen in strukturierte Finanzprodukte in eine bedrohliche Schieflage geraten und hatte eine Garantie vom Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) über 640 Millionen Euro benötigt. Jetzt hat die Bank ihren Bestand an diesen toxischen Papieren, Ende 2013 waren es noch 300 Millionen Euro, vorzeitig und vollständig abgebaut. Dabei fielen nochmals Aufwendungen an, Risikokosten und Vorsorge für Finanzinstrumente und Beteiligungen erreichten 66 Millionen Euro. Die Garantiezusage des BVR benötigt die Apobank nun nicht mehr.

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Zahl der Kunden auf 376.000 gestiegen
Eine verbesserte Ertragslage der Apotheken und die positive Honorarentwicklung bei Ärzten und Zahnärzten haben nach Darstellung der Apobank die gute Entwicklung ihres Kerngeschäfts begünstigt. Die Zahl der Kunden stieg auf 376.000. Bei konstantem Darlehensbestand gab es Zuwächse bei den Einlagen und im Wertpapiergeschäft. In der Vermögensverwaltung stieg im ersten Halbjahr die Zahl der Kunden von 3600 auf 3800, das betreute Anlagevolumen von 1,7 auf 1,9 Milliarden Euro. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, auch im Anlagegeschäft zu wachsen“, erklärte Herbert Pfennig, Sprecher des Vorstands. Das sei eindrucksvoll gelungen.

Jahresüberschuss beträgt 24,9 Millionen Euro
Dass die Apobank auf dem Gebiet gut verdient, spiegelt der gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 16 Prozent auf 62,3 Millionen Euro gesteigerte Provisions­überschuss wider. Das operative Ergebnis erreichte im ersten Halbjahr 203,5 (181,4) Millionen Euro, der Jahresüberschuss von 24,9 Millionen Euro lag knapp über dem Vorjahreswert. 

Aufgrund ihrer guten Eigenkapitalausstattung sieht Pfennig die Apobank gut gerüstet für den europaweiten Stresstest, dem sich das Institut unterziehen muss, weil es künftig der Aufsicht der Europäischen Zentralbank untersteht. © Stü/aerzteblatt.de

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