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Demografie lässt Zahl der BAföG-Empfänger schrumpfen

Mittwoch, 27. August 2014

Berlin – Die sinkenden Schülerzahlen in Deutschland wirken sich auch auf die Zahl der BAföG-Empfänger aus: Im vergangenen Jahr erhielten fünf Prozent weniger Schüler die Förderung und 0,8 Prozent weniger Studierende. „Insgesamt gab es im Jahr 2013 rund 960.000 BAföG-Empfänger, darunter rund 293.000 Schülerinnen und Schüler sowie rund 666.000 Studierende“, berichtet das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Die durchschnittlichen monatlichen Förderungsbeträge sind dagegen in etwa konstant geblieben. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hatten Studierende im Vergleich zum Vorjahr mit jetzt 446 Euro im Durchschnitt monatlich zwei Euro weniger zur Verfügung, Schüler erhielten im Durchschnitt 410 Euro monatlich pro Person. Insgesamt hat die öffentliche Hand 2013 weniger BAföG ausgezahlt – nämlich 3,24 Milliarden Euro im Gegensatz zu 3,28 Milliarden Euro im Jahr 2012.

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Ab dem Wintersemester 2016/2017 erhalten BAföG-Empfänger aber durchschnittlich sieben Prozent mehr Geld. Ebenfalls um sieben Prozent steigen dann die Freibeträge an, die den Ausschlag darüber geben, ob Studierende BAföG erhalten können oder nicht. Das soll den Kreis der BAföG-Empfänger um mehr als 110.000 Studierende und Schüler erweitern. So sieht es das sogenannte 25. BAföG-Änderungsgesetz vor, welches das Bundeskabinett Ende August beschlossen hat. © hil/aerzteblatt.de

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