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Neuer Früherkennungspass für Patienten mit chronischen Lebererkrankungen

Montag, 1. September 2014

Berlin – Einen „Leberzellkrebs-Früherkennungspass“ für Patienten mit chronischen hepatozellulären Erkrankungen hat die Deutsche Leberstiftung vorgestellt. Er ist vor allem für Patienten mit einer Leberzirrhose und für Patienten mit einer fortgeschrittenen chronischen Lebererkrankung gedacht und fasst die Ergebnisse der Früher­kennungsuntersuchungen zusammen. Damit bietet er den Patienten einen Überblick über die durchgeführten Untersuchungen und den behandelnden Ärzten einen raschen Zugriff auf deren Ergebnisse.

„Durch den Patientenpass mit der Übersicht der Untersuchungsergebnisse haben wir die Möglichkeit, einen Leberzellkrebs frühzeitig zu erkennen und zu therapieren. Je früher die Diagnose gestellt wird, desto höher sind die Heilungschancen“, betont Jörg Trojan vom Universitätsklinikum Frankfurt. Er hat den Patienten-Pass der Deutschen Leberstiftung mit konzipiert.

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Leberzellkrebs ist weltweit die fünfthäufigste Tumorerkrankung und die dritthäufigste tumorbedingte Todesursache. Es erkranken fast ausschließlich Patienten mit einer chronischen Lebererkrankung daran. Meist entwickelt sich ein Leberzellkrebs auf der Basis einer Leberzirrhose.

Diese Patienten sollten laut der Stiftung unabhängig davon, welche chronische Lebererkrankung der Zirrhose zugrunde liege, alle sechs Monate durch Ultraschall im Rahmen der Früherkennung untersucht werden. Bei einer Fettleberhepatitis mit fortgeschrittener Fibrose oder Zirrhose könnten auch kontrastverstärkte Schnittbildverfahren wie Computertomographie oder Magnetresonanztomographie eingesetzt werden. © hil/aerzteblatt.de

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