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Ärzteschaft

KV Bayerns hilft bei medizinischer Versorgung von Flüchtlingen

Freitag, 5. September 2014

München – Der Flüchtlingsstrom nach Bayern reißt nicht ab. Die zentrale Aufnahme­einrichtung im mittelfränkischen Zirndorf platzt aus allen Nähten. Um trotzdem eine ausreichende medizinische Versorgung der Asylbewerber gewährleisten zu können, unterstützt die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) Regierungsbehörden und örtliche Träger durch die Vermittlung von Ärzten.    

„Angesichts der besonders akuten Situation in Zirndorf ist klar, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht", erklärten Wolfgang Krombholz, Pedro Schmelz und Ilka Enger vom KVB-Vorstand heute in München. Es dürfe jedoch nicht erwartet werden, dass die vermittelten Ärzte dauerhaft  in den Asylerstaufnahmeeinrichtungen tätig werden könnten. Der Aufbau und Betrieb entsprechender Praxisstrukturen sei Sache der Regierungsbehörden und örtlichen Träger.

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„Wir hoffen, dass die Verbesserung der medizinischen Versorgung der Asylbewerber zügig angegangen werden kann und bieten weiterhin Unterstützung im Rahmen unserer Möglichkeiten an", unterstrich der KVB-Vorstand. Sein Dank gilt „allen engagierten Kollegen“, die bei der medizinischen Versorgung der Flüchtlinge helfen. © hil/aerzteblatt.de

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