NewsHochschulenLand stärkt Erforschung Neurodegenerativer Erkrankungen in Bonn
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hochschulen

Land stärkt Erforschung Neurodegenerativer Erkrankungen in Bonn

Freitag, 5. September 2014

Bonn – Bis 2016 entsteht am Bonner Venusberg  ein neues Gebäude für das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE). In dem rund 30.000 Quadrat­meter großen Neubau sollen künftig 500 Mitarbeiter Erkrankungen des Nervensystems, wie Alzheimer, Parkinson und Chorea Huntington erforschen, um neue Strategien zur Prävention, Therapie und Pflege zu entwickeln.

„Neurodegenerative Erkrankungen stellen die Gesellschaft vor große Herausfor­derungen. Wir können sie nur dann erfolgreich meistern, wenn universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen eng zusammenarbeiten“, erklärte NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) beim Spatenstich in Bonn.

Sie freue sich, dass das Land dazu beitragen könne, die nationale Gesundheits­forschung durch das DZNE-Neubauensemble zu stärken. Mit 85 Millionen Euro trägt Nordrhein-Westfalen 77 Prozent der Baukosten, die restlichen 23 Prozent steuert der Bund bei.

Anzeige

In dem neuen Gebäude werden die bisher auf verschiedene Liegenschaften verteilten Arbeitsgruppen des DZNE räumlich zusammengeführt. Durch die enge Verzahnung mit der Klinik für Neurologie, Psychiatrie und Palliativmedizin (NPP) des Uniklinikums Bonn können Forschungsergebnisse zudem leichter in die klinische Anwendung überführt werden.

„Das DZNE in Bonn deckt das gesamte translationale Forschungsspektrum ab. Die Einbettung des DZNE-Gebäudes auf dem klinischen Campus der Universität Bonn wird enge Kontakte zwischen der Grundlagen-, der Klinischen und der Psychiatrischen Forschung befördern und die hervorragende Zusammenarbeit zwischen dem DZNE und der Universitätsklinik Bonn weiter vertiefen“, unterstrich  DZNE-Vorstandsvorsitzender Pierluigi Nicotera. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER