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Politik

Bund will Gesundheits­wirtschaft weiter stärken

Freitag, 5. September 2014

Berlin – Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und Bundesgesundheits­minister Hermann Gröhe (CDU) haben die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft erneut hervorgehoben. Sie sei ein echter Wachstums- und Jobmotor und müsse weiter gestärkt werden, unterstrichen die Politiker heute auf der vierten Gesundheitswirtschafts­konferenz in Berlin.

Gabriel bezeichnete die Gesundheitswirtschaft als Grundlage der guten Versorgung sowie wichtigen Wachstumstreiber. Mit einem über elfprozentigem Anteil am Bruttoinlandsprodukt und Zuwächsen von fast vier Prozent sei sie ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und Leitmarkt. So arbeite inzwischen nahezu jeder achte Erwerbstätige in der Gesundheitswirtschaft, die bundesweit rund 230.000 Betriebe der Branche erwirtschafteten 2013 rund 268 Milliarden Euro.

„Unser Ziel ist es, die Potenziale dieser Branche weiter zu heben und zu stärken“, betonte der SPD-Parteivorsitzende. Ge­sund­heits­mi­nis­ter Gröhe verwies darauf, dass die Gesundheitswirtschaft ihre Stärke vor allem auch verlässlichen Rahmenbedingungen verdanke. In diesem Sinne werde der Bund durch verlässliche Strukturen weiter dafür sorgen, dass „der medizinische Fortschritt auch in Zukunft allen Patienten zugutekommt."

Auf der gemeinsamen Veranstaltung des Wirtschafts- und des Ge­sund­heits­mi­nis­teriums diskutierten Vertreter aus Wirtschaft, Gesundheitssystem und Politik über Ansätze zur Stärkung der deutschen Gesundheitswirtschaft. Dabei ging es insbesondere um die Themen Innovationskultur, Fachkräftesicherung sowie Außenwirtschaftsförderung. © hil/aerzteblatt.de

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