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Weltweit jedes Jahr eine halbe Million neue Brucellose-Infek­tionen

Montag, 8. September 2014

Berlin – Die Brucellose bleibt weltweit eine der häufigsten Infektionskrankheiten. Jährlich werden bis zu 500.000 Fälle neu erkrankter Menschen gemeldet. Darauf hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hingewiesen.

Brucellen sind Bakterien, die bei Mensch und Tier Infektionen auslösen können. Nicht alle Spezies sind humanpathogen. Brucella melitensis, der Auslöser der Schaf- und Ziegenbrucellose, ist für die meisten Infektionen des Menschen verantwortlich. Bei einer Infektion treten grippeähnliche Symptome mit Fieber, Schüttelfrost, Appetitlosigkeit und Müdigkeit auf.

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„Der bedeutendste Übertragungsweg ist der Verzehr von roher Milch und Rohmilchkäse“, erklärt BfR-Präsident Andreas Hensel. In Mittel- und Nordeuropa träte die Brucellose in Nutztierbeständen nur noch selten auf. Ein Infektionsrisiko bestehe jedoch beim Verzehr von Lebensmitteln, die vom Tier gewonnen werden und in Hochrisikogebieten wie dem Mittelmeerraum, der arabischen Halbinsel, dem Mittleren Osten, Afrika oder Mittel- und Südamerika hergestellt würden, so Hensel. Innerhalb Europas sind laut dem BfR insbesondere Portugal, Spanien, Süditalien, Griechenland und die Türkei betroffen.

Die wichtigste Maßnahme zur nachhaltigen Vermeidung von Brucellose-Erkrankungen des Menschen ist die Bekämpfung der Brucellose in Tierbeständen, hieß es aus dem Bundesinstitut. © hil/aerzteblatt.de

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