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Viszeralmediziner diskutieren die Versorgungsqualität

Dienstag, 9. September 2014

Berlin ­- Qualitätsmerkmale medizinischer Leistungen sollten über ökonomischen Aspek­ten stehen, forderten die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdau­ungs- und Stoffwechselkrankheiten und die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeral­chirurgie (DGAV) anlässlich ihrer Tagung „Viszeralmedizin 2014“ heute in Berlin. Der wirtschaftliche Druck im Gesundheitswesen berge die Gefahr einer Auswei­tung lukrativer Leistungen, die im Einzelfall an den Patientenbedürfnissen vorbeigehen würden, sagte DGVS-Kongresspräsident Peter Galle vom Universitätsklinikum Mainz.

Die Tagung steht in diesem Jahr unter dem Motto „Der Patient im Mittelpunkt“. „Diesen Leitsatz verstehen wir mehrdeutig“, erläuterte Galle. Die Patientenbedürfnisse seien damit ebenso gemeint wie die aktuellen Fortschritte und Möglichkeiten der personali­sierten Medizin. Erste Ansätze dazu gebe es bereits für Hepatitis, Tumorleiden oder chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn.

Diskutiert werden soll auf der Tagung „Viszeralmedizin 2014“, die vom 17.bis 20. September  im Congress Center Leipzig stattfindet, auch über Qualitätssicherung und neue Formen der Vergütung im Gesundheitswesen. „Hier nehmen wir die politisch gewollte Qualitätssteuerung in den Fokus“, erläuterte Claus-Dieter Heidecke, Kongresspräsident der DGAV. Unterschiedliche

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Methoden der Qualitätsbeurteilung medizinischer Leistungen seien denkbar. Mit ihnen müsse man sich beschäftigen, weil möglicherweise zukünftig eine hochwertigere Versorgung besser honoriert werden wird als eine minderwertige“, argumentierte er. © ER/aerzteblatt.de

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