NewsVermischtesZahl der Schwangerschafts­abbrüche zurückgegangen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Zahl der Schwangerschafts­abbrüche zurückgegangen

Dienstag, 9. September 2014

Wiesbaden – Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche ist im Sommer 2014 gegenüber dem Vorjahreszeitraum erneut um 4,9 Prozent zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, wurden im zweiten Quartal 2014 rund 24.500 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet.

Knapp drei Viertel (73 Prozent) der Frauen, die im zweiten Quartal 2014 einen Schwangerschaftsabbruch durchführen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahre alt, 16 Prozent zwischen 35 und 39 Jahre. Rund 8 Prozent waren 40 Jahre und älter. Die unter 18-Jährigen hatten einen Anteil von gut 3 Prozent.

Anzeige

97 Prozent der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der Beratungs­regelung vorgenommen. Medizinische und kriminologische Indikationen waren in 3 Prozent der Fälle die Begründung für den Abbruch. Bei 18 Prozent wurde das Mittel Mifegyne verwendet.

Die Eingriffe erfolgten überwiegend ambulant – rund 79 Prozent in gynäkologischen Praxen und 18 Prozent ambulant im Krankenhaus. 7 Prozent der Frauen ließen den Eingriff in einem Bundesland vornehmen, in dem sie nicht wohnten.

Die Zahl der Abtreibungen geht seit 2004 kontinuierlich zurück. Der höchste statistische Wert wurde 2001 mit rund 135.000 Abtreibungen gemessen. 2013 gab es 102.800 gemeldete Schwangerschaftsabbrüche. © kna/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

16. August 2019
Berlin – Ende Juli wurde von der Bundes­ärzte­kammer (BÄK) eine erste Liste mit Arztpraxen, Krankenhäusern und anderen Einrichtungen veröffentlicht, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen. Die Liste
„Wir tragen die Verantwortung, Frauen in dieser Situation fair und empatisch zu betreuen“
14. August 2019
Hiroshima – Japanische Forscher haben einen Weg gefunden, mit dem im Ejakulat zwischen männlichen und weiblichen Spermien unterschieden werden kann. Die in PLOS Biology (2019; doi:
In-vitro-Fertilisation: Test unterscheidet weibliche und männliche Spermien
6. August 2019
Auckland – Ein Schwangerschaftsabbruch bis zur 20. Woche soll in Neuseeland künftig nicht mehr als Strafttat gelten. Die Regierung von Premierministerin Jacinda Ardern legte am Montag einen
Neuseeland will strenges Abtreibungsrecht lockern
5. August 2019
Berlin – Nach Kritik an der neuen offiziellen Liste mit Ärzten, die Abtreibungen vornehmen, will Ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) über Verbesserungen reden. Dazu will er die Bundes­ärzte­kammer und
Spahn plant Runden Tisch zu Ärzteliste für Abtreibungen
2. August 2019
Berlin – Nach den Startproblemen der zentralen Liste von Ärzten, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen, haben FDP und Linke ihre Forderung nach einer Abschaffung des Paragrafen 219a im
Schwangerschaftsabbrüche: FDP und Linke verlangen Streichung des Werbeverbots
1. August 2019
Berlin – Nach der Veröffentlichung einer Adressliste von Ärztinnen udn Ärzten, die in Deutschland Schwangerschaftsabbrüche vornehmen, pocht die SPD auf schnelle Nachbesserungen. „Ge­sund­heits­mi­nis­ter
Schwangerschaftsabbrüche: Weiter Kritik an Liste mit Ärzten
30. Juli 2019
Berlin – An einer neuen offiziellen Liste mit Ärzten, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen, wird kurz nach dem Start Kritik laut. Für das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen seien
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER