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Ärzteschaft

„Rezept für Bewegung“ bewährt sich in Hamburg

Mittwoch, 10. September 2014

Hamburg – Die Ärztekammer Hamburg und der Hamburger Sportbund (HSB) sind zufrieden damit, wie Ärzte und Patienten das „Rezept für Bewegung“ annehmen. Ein halbes Jahr nach dem Start der Kampagne haben laut Kammer und Sportbund rund 300 Praxen das Rezept bestellt. „Das Rezept für Bewegung hat etwas Verbindliches und motiviert Patienten deutlich mehr als wenn der behandelnde Arzt im Behandlungs­gespräch neben vielem anderen auch erwähnt, dass Sport hilfreich wäre“, sagte Klaus Schäfer, Vizepräsident der Ärztekammer Hamburg und Vorsitzender des Hamburger Hausärzteverbandes.

„Über 14.300 Rezepte haben wir insgesamt an Praxen, Kliniken und Therapiezentren in den ersten sechs Monaten nach Start der neuen Kampagne verschickt, mit diesem Ergebnis sind wir mehr als zufrieden“, ergänzte Thomas Fromm, HSB-Vizepräsident Breitensportentwicklung.

Schäfer betonte, dass die Ärzte ihre Patienten nicht mit dem Rezept allein ließen: Viel­mehr erhalte jeder Patient über eine Broschüre oder das Internet entsprechende Adressen und Kursangebote an die Hand. So müsse er nicht lange nach passenden Aktivitäten suchen. Die aufgeführten Angebote erfüllten strenge Richtlinien und seien mit dem Qualitätssiegel „Sport pro Gesundheit“ des Olympischen Sportbundes (DOSB) oder dem Zertifikat „Pluspunkt Gesundheit“ des Deutschen Turner-Bunds ausgezeichnet.

Von der Gesundheitssportbroschüre mit den passenden Sportangeboten, die einige Krankenkassen bei regelmäßiger Teilnahme auch bezuschussen, hat der HSB bislang über 7.500 Exemplare verschickt. Das Rezept für Bewegung ist eine bundesweite Initiative des DOSB, der Bundesärzte­kammer und der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention. © hil/aerzteblatt.de

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