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Ausland

Gates-Stiftung spendet 50 Millionen Dollar für Ebola-Bekämpfung

Donnerstag, 11. September 2014

Seattle – Die Stiftung von Microsoft-Mitbegründer Bill Gates will den Kampf gegen Ebola mit 50 Millionen Dollar (39 Millionen Euro) unterstützen. Die Bill & Melinda Gates Foundation gab gestern die Bereitstellung der Notfallhilfe bekannt. Das Geld soll in sofortige Maßnahmen zur Eindämmung des Ebola-Ausbruchs in Westafrika fließen.

Die finanzielle Hilfe werde Organisationen der Vereinten Nationen und anderen Einrichtungen für Hilfsmaßnahmen zur Verfügung gestellt, hieß es in einer Mitteilung auf der Website der Organisation. „Wir arbeiten mit unseren Partnern hart daran, um die effektivsten Wege zu finden, Leben zu retten und die Übertragung der tödlichen Krankheit zu stoppen“, sagte die Generaldirektorin der Stiftung, Sue Desmond-Hellmann. „Wir möchten auch die Entwicklung von Therapien, Impfstoffen und Diagnostika beschleunigen, die helfen können, die Epidemie zu beenden und neue Ausbrüche zu vermeiden.“

Nach den jüngsten Daten der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) stieg die Zahl der registrierten Ebola-Toten in Westafrika bis zum 6. September auf etwa 2.300. Insgesamt hätten sich mindestens 4.293 Menschen infiziert, rund die Hälfte davon innerhalb der drei Wochen zuvor. Die Dunkelziffer sei jedoch vermutlich sehr hoch. Liberias Verteidigungsminister Brownie Samukai warb erst in dieser Woche vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen um internationale Hilfe.

Die EU hatte Anfang September ihre Hilfen für den Kampf gegen Ebola auf 144 Millionen Euro aufgestockt. Die Hilfsorganisation USAID hatte weitere 75 Millionen Dollar (58,2 Millionen Euro) angekündigt. Zuvor hatten auch schon einzelne Staaten und Organi­sationen wie die Weltbank und die WHO Hilfen zugesagt. Nach jüngsten UN-Schätzungen sind zur Bekämpfung der Seuche in Westafrika in den nächsten Monaten Nothilfemaß­nahmen im Umfang von rund 600 Millionen Dollar erforderlich (464 Mio Euro). © dpa/aerzteblatt.de

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