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Interdisziplinäre Stammzell­transplantation an der MHH erhält Qualitätssiegel

Donnerstag, 11. September 2014

Hannover – Die Interdisziplinäre Stammzelltransplantation an der Medizinischen Hoch­schule Hannover (MHH) ist nach europaweit gültigen Standards akkreditiert worden. „Die Stammzelltransplantation ist ein sehr komplexer Prozess, bei dem viele Disziplinen eng zusammenarbeiten müssen. Die Akkreditierung hat gezeigt, dass das bei uns sehr gut funktioniert und wir die hohen Qualitätsansprüche erfüllen können“, sagte Martin Sauer von der MHH-Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie.

Die Interdisziplinäre Stammzelltransplantation der MHH wird von den Kliniken für Häma­tologie, Hämostaseologie, Onkologie und Stammzelltransplantation und für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie sowie dem Institut für Transfusionsmedizin und dem Cellular Therapy Centre des Instituts für Zelltherapeutika gemeinsam gebildet. Diese vier Ein­richtungen hat das Joint Accreditation Committee ISCT-EBMT (JACIE) akkreditiert. JACIE ist eine Kooperation der Internationalen Gesellschaft für Zelltherapie und der Euro­päischen Gesellschaft für Blut- und Knochenmarktransplantationen.

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Bei der Akkreditierung haben die Prüfer vor allem auf ein gut funktionierendes Qualitäts­management Wert gelegt. Wichtig sind unter anderem die personelle und räumliche Ausstattung, die Qualifikation der Ärzte und Pflegekräfte sowie die Standardisierung der Abläufe rund um die Transplantation und deren Dokumentation. Zweieinhalb Jahre hatte sich die Interdisziplinäre Stammzelltransplantation der MHH auf die Akkreditierung vorbereitet.

An der MHH werden pro Jahr etwa 90 erwachsene Patienten und 40 Kinder mit einer allogenen und etwa 50 Patienten mit einer autologen Stammzelltransplantation behandelt. „Gerade bei Patienten mit akuten Leukämien und myelodysplastischen Syndromen haben wir an der MHH weit überdurchschnittliche Therapieerfolge mit der allogenen Stammzelltransplantation“, erklärte Arnold Ganser, Direktor der MHH-Klinik für Hämatologie, Hämostaseologie, Onkologie und Stammzelltransplantation. © hil/aerzteblatt.de

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