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Vermischtes

Strafverfahren gegen ehemaligen KBV-Chef eingestellt

Donnerstag, 11. September 2014

Berlin – Ein Strafverfahren gegen den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Kassen­ärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Köhler, ist vom Finanzamt für Fahndung und Strafsachen Berlin sanktionslos eingestellt worden.  Die Behörde äußerte zudem Zweifel daran, ob überhaupt Ermittlungen gegen den ehemaligen KBV-Chef hätten aufgenommen werden dürfen.

„Es erfüllt uns mit großer Erleichterung und Freude, dass das Verfahren eingestellt worden ist. Insbesondere hervorheben möchten wir, dass Dr. Köhler damit vollumfänglich rehabilitiert worden ist. Die Vorwürfe und Verdächtigungen haben sich in Luft aufgelöst“, erklärte Hans-Jochen Weidhaas, Vorsitzender der KBV-Ver­tre­ter­ver­samm­lung auch im Namen seiner beiden Stellvertreter Stefan Windau und Dieter Haack.

Das Finanzamt für Fahndung und Strafsachen hatte gegen Köhler in seiner damaligen Funktion als KBV-Vorstandsvorsitzender ein Strafverfahren eingeleitet wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung zugunsten der KBV im Jahr 2009.  

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„Wir  fordern deshalb alle Beteiligten auf, auch bei Meinungsunterschieden in der Sache Fairness und Respekt unter den Mitgliedern der Selbstverwaltung und den Medien walten zu lassen“, erklärten die Vorsitzenden der Ver­tre­ter­ver­samm­lung der KBV.

© EB/aerzteblatt.de

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