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Ärzteschaft

Sachsen: Erste grenzüberschreitende deutsch-polnische Fortbildung für Ärzte

Freitag, 12. September 2014

Dresden/Zgorzelec – Die Sächsische Landesärztekammer und die polnische Nieder­schlesische Ärztekammer führen Ende September erstmals eine grenzüberschreitende deutsch-polnische Fortbildung für Ärzte zum Thema „Notfälle in der Arztpraxis“ durch. Ziel der Fortbildungsveranstaltung, die in der polnische Stadt Zgorzelec stattfinden wird, ist neben dem fachlichen Austausch auch die grenzüberschreitende ärztliche Koope­ration.

Zu den Schwerpunktthemen der Fortbildung gehören den Kammern zufolge unter anderem Reanimation bei Herzkreislaufstillstand, Herzmassage, Defibrillation und Beatmung sowie Pharmakotherapie. Die Teilnehmer erwerben dabei sowohl theo­retisches Wissen als praktisches Erfahrungen durch das Üben in kleinen Gruppen am Phantom.

Die Ärztekammern arbeiten nach eigenen Angaben bereits seit 1993 zusammen, seit 2007 besteht eine Vereinbarung zur gegenseitigen Anerkennung von Fortbildungen. In der über 20jährigen Zusammenarbeit der beiden Kammern gab es zahlreiche berufs­politische Kooperationen. Heute haben zudem gemeinsame Vorstandssitzungen ebenso Tradition wie die Organisation von regelmäßigen Symposien. © hil/aerzteblatt.de

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