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Politik

Pharmadialog beginnt in Berlin

Montag, 15. September 2014

Berlin – Heute haben in Berlin die im Koalitionsvertrag von Union und SPD ange­kün­digten Gespräche zwischen Politik, Wissenschaft und Arzneimittelindustrie begonnen. „Der Dialog soll die Gelegenheit bieten, uns den Herausforderungen der Zukunft zu widmen“, sagte Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Hermann Gröhe (CDU) vor Beginn der Gespräche im Ge­sund­heits­mi­nis­terium. „Wir brauchen einen Austausch über drängende Fragen, wie den Umgang mit Lieferengpässen und den Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen.“

„Unser Anliegen ist, dass wir von dieser Regierung zunehmend unverzerrt sowohl als Forschungstreiber, Versorgungsgarant als auch als Wirtschaftsmotor wahrgenommen werden und nicht nur eindimensional als Kostentreiber“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Verbandes forschender Arzneimittelhersteller (vfa), Hagen Pfundner. „Wir erwarten von diesem Dialog, dass das in der Öffentlichkeit bestehende Zerrbild der Industrie entzerrt wird.“

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„Auf der heutigen Auftaktveranstaltung in Berlin soll eine Standortanalyse vorgenommen werden“, erklärte der parlamentarische Staatssekretär beim Bundeswirtschafts­minis­terium, Uwe Beckmeyer. „In den drei darauffolgenden Dialog-Runden werden bis Anfang 2016 entlang der Wertschöpfungskette zahlreiche weitere Themen erörtert, beginnend mit der Forschung und Entwicklung von Innovationen, über regulatorische Rahmen­bedingungen bis hin zu Trends und Zukunftsbereichen im Arzneimittelsektor und mög­lichen Folgen für den Innovations-, Beschäftigungs- und Produktionsstandort Deutsch­land.“

Neben dem Gesundheits- und dem Wirtschaftsministerium ist auch das Forschungs­ministerium an den Gesprächen beteiligt. © fos/aerzteblatt.de

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