NewsÄrzteschaftKV Nordrhein schließt Sondervereinbarungen zur Grippeimpfung
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

KV Nordrhein schließt Sondervereinbarungen zur Grippeimpfung

Dienstag, 16. September 2014

dpa

Düsseldorf – Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNo) hat mit einigen Krankenkassen Sondervereinbarungen zur Grippeimpfung abgeschlossen. Sie übernehmen ab dem 1. Oktober und bis zum 31. März 2015 die Influenza-Impfung für alle ihre Versicherten, auch wenn sie keiner Risikogruppe angehören. Dazu gehören die Techniker Krankenkasse, die Kaufmännische Krankenkasse, die BKK Demag Krauss-Maffei, die BKK und die AOK Rheinland/Hamburg (nur Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre). Die übrigen nordrheinischen Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Standardimpfung bei Personen über 60 Jahre und für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens.

„Die beste Zeit für die Impfung ist der Herbst"
Gleichzeitig rät die KV allen Bürgern, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Der Grund: Fast jedes Jahr gebe es mehrere Tausend Grippe-Tote in Deutschland, und trotzdem mache sich bei vielen Menschen eine riskante Impfmüdigkeit breit, so die KV. „Die beste Zeit für die Impfung ist der Herbst, insbesondere die Monate Oktober und November“, sagte der KV-Vorsitzende Peter Potthoff.

Anzeige

Damit sei man zu Beginn der Influenzawelle, die häufig nach dem Jahreswechsel auftritt, geschützt. Aber auch danach sei eine Impfung noch möglich und sinnvoll. „In der Regel dauert es zwei Wochen, bis der Körper genügend Antikörper produziert hat, um gegen eine Infektion geschützt zu sein“, so Potthoff.

Schutz gegen saisonale Grippe und Schweinegrippe-Virus
Die ersten Chargen des Influenza-Impfstoffes sind laut KV bereits ausgeliefert. Der Impfstoff schützt dabei nicht nur gegen die Erreger der saisonalen Influenza, sondern wie schon seit 2009 auch gegen das Schweinegrippe-Virus. Auch wenn sich die Zusammen­setzung des Wirkstoffes gegenüber der vorherigen Saison nicht verändert hat, empfiehlt die KV trotzdem die Impfung.

Vor allem ältere, chronisch kranke und immungeschwächte Menschen sollten sich gegen die Influenza impfen lassen. Bei ihnen sei die Gefahr einer Ansteckung am höchsten. Keinen Schutz biete die Impfung dagegen bei grippalen Infekten oder schweren Erkäl­tungen. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

13. März 2019
Homburg – Das Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) konnte mit einer Informationskampagne die Zahl der gegen Grippe geimpften Mitarbeiter gegenüber der Influenzasaison 2017/2018 verdreifachen.
Kampagne überzeugt Mitarbeiter am Universitätsklinikum des Saarlandes von Grippeimpfung
11. März 2019
Berlin – Nach dem Masernausbruch an einer Hildesheimer Schule und einer Häufung von Krankheitsfällen in Niedersachsen hat die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) erneut eine
Kinder- und Jugendärzte plädieren erneut für Impfpflicht gegen Masern
11. März 2019
Leiden/La Jolla – Eine niederländische Arbeitsgruppe des Pharmazieherstellers Johnson & Johnson hat in Zusammenarbeit mit US-Forschern einen neuen Wirkstoff gegen Influenza-A-Viren erfolgreich an
Oraler Wirkstoff schützt Mäuse vor Influenza
11. März 2019
Menlo Park – Facebook will die Verbreitung der Inhalte von Impfgegnern in dem Onlinenetzwerk einschränken. Facebookseiten und Gruppen, die „falsche Informationen über Impfungen verbreiten“, werden in
Facebook geht gegen Inhalte von Impfgegnern vor
11. März 2019
Genf – So viele Wissenschaftler wie nie zuvor arbeiten nach Angaben der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) derzeit an einem universellen Grippeimpfstoff. Bislang müssen Impfstoffe jährlich auf die
Intensive Forschung für universellen Grippeimpfstoff
7. März 2019
Berlin – Die Impfung gegen Herpes zoster – mit einem seit Mai 2018 in Deutschland zur Verfügung stehenden adjuvantierten subunit-Totimpfstoff – wird künftig für alle Personen ab einem Alter von 60
Impfung gegen Herpes zoster wird Kassenleistung
7. März 2019
Dresden – Die Grippe- und Erkältungswelle hat im vergangenen Jahr zu mehr Fehlzeiten der Beschäftigten in Sachsen gesorgt. Das geht aus einer Auswertung der Barmer hervor, die heute veröffentlicht
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

Anzeige
NEWSLETTER