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Ärzteschaft

Disease Management Programme: Chance für die ambulante spezialfachärztliche Versorgung

Mittwoch, 17. September 2014

München – Der Bundesverband für ambulante spezialfachärztliche Versorgung (Bundesverband ASV) hat sich positiv über die Ankündigung des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses (G-BA) geäußert, die Einführung von Disease Management Programmen (DMP) für chronische Herzinsuffizienz und rheumatoide Arthritis zu prüfen. „Eine koordinierte Umsetzung von DMP und ambulanter spezialfachärztlicher Versorgung (ASV) bei chronischer Herzinsuffizienz und rheumatoider Arthritis vermeidet Doppelstrukturen und bietet eine große Chance für eine bessere Patientenversorgung“, verwies Verbandsvorstand  Axel Munte.

So sei in den DMP bereits seit fast zehn Jahren eine strukturierte elektronische Dokumentation vorgesehen, die in der ASV bislang vollständig fehle. „Der G-BA ist aufgefordert, auch in der ASV eine solche Dokumentation umzusetzen“, forderte der Verbandschef. Es wäre widersinnig, für leichte Verläufe im DMP eine solche Datenerhebung vorzusehen, aber schwere Fälle in der ASV davon auszunehmen.

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Gleichzeitig warnte der Bundesverband jedoch vor einer Zersplitterung der Versorgung. „Es ist unbestritten, dass strukturierte Versorgungsansätze für diese Patienten sinnvoll sind“, stellte Verbandsvize Wolfgang Abenhardt fest. „Doch solche Ansätze müssen ineinander greifen.“ Er warnte davor, Versorgungsprogramme wie DMP oder ASV parallel, ohne definierte Schnittstellen und womöglich mit widersprüchlichen Anforderungen zu gestalten. hil

© hil/aerzteblatt.de

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