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Charité will medizinische Versorgung von krebskranken Migrantinnen verbessern

Mittwoch, 17. September 2014

Berlin –  Die Charité − Universitätsmedizin Berlin will zur Verbesserung der medizinischen Versorgung von Patientinnen mit Migrationshintergrund beitragen. Dazu soll eine Studie aufzeigen, welchen Einfluss kulturelle Unterschiede auf die Arzt-Patientinnen-Kommuni­kation und das Therapiemanagement haben. Die Online-Befragung richtet sich an Frauen aus unterschiedlichen Herkunftsländern mit Eierstock-, Eileiter-, Bauchfell- oder Brustkrebs.

Die Beziehung zwischen Arzt und Patientin spielt in der Behandlung gynäkologischer Krebserkrankungen eine zentrale Rolle. Hindernisse wie Sprachbarrieren und kulturelle Unterschiede können sich ungünstig auf die Therapie auswirken. Die gemeinsame Studie des Charité Comprehensive Cancer Center (CCCC) und der Klinik für Gynä­kologie am Campus Virchow-Klinikum (CVK) stellt deshalb die besonderen Bedürfnisse von Migrantinnen in der onkologischen Versorgung in den Fokus.

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Anhand eines standardisierten Online-Fragebogens werden die Erwartungen und Therapiewünsche von Patientinnen mit  türkischem, arabischem und russischem Migrationshintergrund erhoben. Als Vergleichsgruppe werden parallel dazu deutsch­sprachige Patientinnen befragt.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Zufriedenheit der betroffenen Frauen mit den Therapieergebnissen, der Beurteilung der Arzt-Patientinnen-Beziehung sowie auf Verbesserungsvorschlägen für das Therapiemanagement. Die Ergebnisse der Befragung sollen anschließend in den Klinikalltag integriert werden. © hil/aerzteblatt.de

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