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MHH als Zentrum für Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern zertifiziert

Montag, 29. September 2014

Hannover – Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung hat die MHH als überregionales Zentrum für Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern (EMAH) zertifiziert.

Patienten mit einem angeborenen Herzfehler werden in dem Zentrum von der Geburt bis ins Erwachsenenalter von demselben Expertenteam betreut. Das vermeidet einen für die Patienten oft gefährlichen Bruch beim Übergang von der Kinder- in die Erwachse­nen­medizin. In der MHH besteht das Team aus Spezialisten der Klinik für Kardiologie und Angiologie, der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Pädiatrische Intensivmedizin sowie der Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie.

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Das Zentrum hat für das Zertifikat nachgewiesen, dass diese Fachdisziplinen eng zu­sammenarbeiten und das ärztliche und pflegerische Team besondere Qualitätsan­forderungen erfüllt. „In wöchentlichen Fallkonferenzen mit allen beteiligten Disziplinen werden im EMAH-Zentrum der MHH alle Patienten und die weiteren Therapieschritte besprochen“, erläutert Harald Bertram, Kinderkardiologe und Leiter des EMAH-Zentrums.

Zurzeit leben rund 250.000 Erwachsene mit angeborenem Herzfehler in Deutschland. Diese Gruppe der EMAH-Patienten wird immer größer, Schätzungen zufolge kommen jährlich 5.000 Betroffene hinzu. Laut eigenen Angaben betreut die EMAH-Ambulanz der MHH jährlich rund 1.000 Patienten.

„Wegen der großen Fortschritte in der Kinderchirurgie und der Kinderkardiologie haben Menschen mit angeborenen Herzfehlern heute exzellente Überlebenschancen. Mehr als 90 Prozent von ihnen erreichen das Erwachsenenalter“, sagt Philipp Beerbaum, Direktor der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Pädiatrische Intensivmedizin. © hil/aerzteblatt.de

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