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Neue Patientenleitlinie zu Ovarialkarzinom

Montag, 6. Oktober 2014

Berlin – Eine neue Patientenleitlinie „Eierstockkrebs“ hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) vorgestellt. Sie beruht auf den Handlungsempfehlungen der aktuellen ärztlichen S3-Leitlinie „Diagnostik, Therapie und Nachsorge maligner Ovarialtumoren“ und damit auf dem besten derzeit verfügbaren medizinischen Wissen. Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebshilfe haben die Patientenleitlinie über ihr Leitlinienprogramm Onkologie ermöglicht, das ÄZQ hat die Redaktion über­nommen.

Der Ratgeber übersetzt die Empfehlungen der ärztlichen Leitlinie in eine allgemein­verständliche Sprache und bietet Hintergrundinformationen für Erkrankte und Angehörige. Die Autoren weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Broschüre das ärztliche Gespräch nicht ersetzen kann. „Sie finden in diesem Ratgeber Informationen, die Ihnen helfen können, Ihre Situation besser einzuschätzen. Sie erfahren, warum normale Zellen zu Krebszellen werden können, wie Eierstockkrebs festgestellt und wie er behandelt wird. So können Sie vielleicht besser absehen, was in Folge der Krankheit auf Sie zukommen kann und wie Sie dem begegnen können“, heißt es einleitend in der Publikation.

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Das Ovarialkarzinom ist die sechsthäufigste Krebserkrankung bei Frauen. In Deutsch­land erkranken pro Jahr etwa 7.800 Frauen an Eierstockkrebs. © hil/aerzteblatt.de

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