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Ausland

Marburg-Fieber in Uganda ausgebrochen

Montag, 6. Oktober 2014

Kampala/Dallas/Berlin – In Uganda ist erneut das eng mit Ebola verwandte Marburg-Fieber aufgetaucht. Ein Klinikmitarbeiter in dem ostafrikanischen Land erlag dem Virus, mehrere weitere haben sich möglicherweise infiziert. Insgesamt stünden 80 Menschen in Quarantäne unter Beobachtung, sagte die Direktorin des staatlichen Gesundheits­dienstes, Jane Aceng, am Montag  in Kampala. Präsident Yoweri Museveni rief die Bevölkerung auf, Ruhe zu bewahren.

Die Menschen sollten das Händeschütteln vermeiden und mit Gesundheitshelfern kooperieren. Um einer Ausbreitung entgegenzuwirken, wurden Notfallteams mit Erfahrung aus früheren Ebola- und Marburg-Ausbrüchen zusammengestellt. Auch im benachbarten Ruanda riefen Behörden zu Vorsichtsmaßnahmen auf. Bisherige Ausbrüche in Uganda konnten relativ rasch eingedämmt werden.

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Bei dem Marburg-Opfer handelte es sich um ein 30-jährigen Röntgenassistenten eines christlichen Missionskrankenhauses in der Hauptstadt Kampala. Er sei bereits am 28. September gestorben, so die Behörden. Infektionen mit dem Virus sind zwar selten, verlaufen aber nach Angaben der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) sehr oft tödlich. © dpa/aerzteblatt.de

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