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Nationales Thromboseregister gefordert

Freitag, 10. Oktober 2014

Mainz – Die Thrombose-Initiative hat dazu aufgerufen, ein bevölkerungsbasiertes nationales Thromboseregister einzurichten. Ziel eines solchen Registers sei es aufzuzeigen, welchen Einfluss die Überalterung der Gesellschaft, die zunehmende Adipositas und abnehmende körperliche Aktivität der Bevölkerung sowie die Pille auf die Venöse Thromboembolie (VTE) in Deutschland wirklich haben.

Der größte Teil derer, die heute eine VTE erleiden, werden der Thrombose-Initiative zufolge von den klassischen Prophylaxemaßnahmen gar nicht erreicht, weil sie sich zum Zeitpunkt der VTE-Entstehung nicht in einem medizinischen Setting befinden. Das Problem: Die Datenlage zur VTE ist in Deutschland nach wie vor lückenhaft.

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„Es ist zu erfragen, wie viele VTE-Ereignisse und Lungenembolietote in Deutschland überhaupt die auftreten, wo sie geschehen und wer betroffen ist. Das wissen wir bis heute nicht“, heißt es von den Mitgliedern der unabhängigen Organisation. Nur wenn die Ausgangslage in Deutschland auch bekannt sei, könnten die bekannten Ansätze gezielt verbessert, neue Strategien entwickelt und der Erfolg auch überprüft werden. © hil/aerzteblatt.de

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