NewsPolitikWirtschaftlichkeits­prüfungen sollen regionalisiert werden
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Wirtschaftlichkeits­prüfungen sollen regionalisiert werden

Freitag, 10. Oktober 2014

dpa

Berlin – Die bundeseinheitlichen Vorgaben für Wirtschaftlichkeitsprüfungen von ärztlich verordneten Leistungen sollen aufgehoben und durch regionale Vereinbarungen zwischen den Landesverbänden der Krankenkassen und den Kassenärztlichen Vereini­gungen (KVen) ersetzt werden. Diesen soll aufgetragen werden, ab 2017 „Inhalt und Durchführung der Beratungen und Prüfungen sowie die Voraussetzungen für die Einzelfallprüfungen“ zu vereinbaren. Das geht aus einem Arbeitsentwurf des Versor­gungs­strukturgesetzes 2 hervor.

„Die Vertragspartner auf Landesebene sind bei der Ausgestaltung der Prüfungen grund­sätzlich frei“, heißt es weiter. Zuvor sollen jedoch die Vertragspartner auf Bundes­ebene bis zum 31. Oktober 2015 einheitliche Rahmenvorgaben vorlegen. Die Verla­gerung der Vorgaben für Wirtschaftlichkeitsprüfungen auf die regionale Ebene ermög­liche passge­nauere Lösungen, heißt es in dem Arbeitsentwurf. Dennoch sei es erfor­derlich, gewisse Mindeststandards bundeseinheitlich zu regeln.

Anzeige

Es wird darauf hingewiesen, dass weiterhin die Möglichkeit zu Einzelfallprüfungen gegeben sei und dass geregelt werden solle, wodurch künftig eine Einzelfallprüfung ausgelöst wird, wer also künftig antragsberechtigt ist. Kommt auf Landesebene keine Regelung bis zum 31. Dezember 2016 zustande, gelten die bisherigen Regelungen weiter. So soll eine Regelungslücke vermieden werden.

© fos/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

28. Juni 2019
Hamburg/Berlin – Die Bundesländer sträuben sich weiter mit Nachdruck gegen die bundesweite Öffnung der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOKen) und eine bundeseinheitliche Aufsicht, die ihnen ihre
Öffnung der Ortskrankenkassen: Länder schreiben erneut Brief an Spahn
25. Juni 2019
Berlin – Bei einer möglichen Halbzeitbilanz für die Große Koalition sieht SPD-Fraktionsvize Karl Lauterbach die Gesundheits- und Pflegepolitik sehr gut aufgestellt. „Wir haben fast 90 Prozent der
Lauterbach zieht positive Gesetzesbilanz zur Sommerpause
25. Juni 2019
Düsseldorf – Die Bürger in Deutschland wissen zu einem größeren Teil nur wenig über die Terminservicestellen bei den Kassenärztlichen Vereinigungen, die einen schnellen Termin beim Facharzt
13 Prozent der Versicherten haben Terminservicestellen genutzt
21. Juni 2019
Berlin – Das geplante Faire-Kassenwahl-Gesetz hat einen Keil zwischen die Vertreter der unterschiedlichen Krankenkassenverbände getrieben. Der bisher übliche und jahrelange heftig Streit über den
Drei Kassenchefs wehren sich gegen Vorwürfe der AOKen
21. Juni 2019
Berlin – Der Präsident der Bundes­ärzte­kammer (BÄK), Klaus Reinhardt, tritt für eine finanzielle Selbstbeteiligung von Patienten gegen übermäßig häufige Arztbesuche ein. „Bei mehrfachen und völlig
Reinhardt für finanzielle Selbstbeteiligung von Patienten bei zu vielen Arztbesuchen
17. Juni 2019
Magdeburg – Schnellere Termine, mehr Sprechstunden: Das Ziel des im Mai in Kraft getretenen Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) ist aus Sicht der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt
KV Sachsen-Anhalt zweifelt an Terminservicegesetz
25. April 2019
München – Die Pläne von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) zur Öffnung bisher regionaler Krankenkassen für Versicherte in ganz Deutschland sind bei der Bayerischen Lan­des­ärz­te­kam­mer auf Kritik
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER