NewsPolitikPlausibilitäts­prüfungen: Niedergelassene und angestellte Ärzte sollen gleich behandelt werden
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Plausibilitäts­prüfungen: Niedergelassene und angestellte Ärzte sollen gleich behandelt werden

Dienstag, 14. Oktober 2014

Berlin – Niedergelassene und angestellte Ärzte sollen künftig bei den Plausibilitäts­prüfungen gleich behandelt werden. Das geht aus dem Referentenentwurf des Versorgungsstärkungsgesetzes hervor. „Um auszuschließen, dass angestellte Ärzte insbesondere in Medizinischen Versorgungszentren bei den Plausibilitätsprüfungen pauschal benachteiligt werden“, heißt es darin, seien „in Vollzeit tätige angestellte Ärzte und niedergelassene Ärzte mit voller Zulassung entsprechend des Umfangs des jeweiligen Versorgungsauftrags bei den Zeitprofilen im Rahmen der Plausibilitäts­prüfungen“ gleich zu behandeln. Auch die von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und dem GKV-Spitzenverband vereinbarten Richtlinien sollen entsprechend angepasst werden.

Der Bundesverbands Medizinische Versorgungs­zentren – Gesundheitszentren – Integrierte Versorgung (BMVZ) hatte in der Vergangenheit kritisiert, dass für angestellte Ärzte in einigen Kassenärztlichen Vereinigungen kürzere Quartalsprüfsummen als bei niedergelassenen Ärzten als Aufgreifkriterium angewandt würden und diese daher verstärkt in Prüfverfahren gerieten. © fos/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

23. August 2019
Berlin – Die diesjährige Verhandlungsrunde zwischen Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und dem GKV-Spitzenverband über die Honorare der niedergelassenen Ärzte sowie Psychotherapeuten ist nach
Vertragsärzte und Kassen einigen sich auf Honorarsteigerung von etwa 565 Millionen Euro
15. August 2019
Berlin – Seit gestern verhandeln Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und Krankenkassen wieder über die Honorare der Niedergelassenen für das kommende Jahr. Auf der Agenda des ersten Tages standen
Honorarverhandlungen kommen nur schwer in Gang
5. Juli 2019
Berlin – Die Beobachtung und Betreuung von Patienten mit multipler Sklerose bei der Gabe des Medikaments Fingolimod wird seit dem 1. Juli vergütet. Der Bewertungsausschuss hat dafür eine neue Leistung
Bewertungsausschuss regelt Vergütung für Behandlung mit Fingolimod
5. Juli 2019
Berlin – Bei der Plausibilitätsprüfung von Honorarabrechnungen werden für bestimmte psychotherapeutische Leistungen nun niedrigere Zeiten im Tagesprofil angesetzt. Wie die Kassenärztliche
Zeiten für Plausibilitätsprüfung bei Psychotherapeuten angepasst
4. Juli 2019
Luxemburg – Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die deutsche Honorarordnung für Architekten und Ingenieure gekippt. Die entsprechende Regelung verstoße gegen EU-Recht, befanden die Luxemburger
Bundesärztekammer erwartet nach Urteil zur Honorarordnung für Architekten keine Auswirkungen auf GOÄ
4. Juli 2019
Berlin – Um die Verwendung von Strafzahlungen von Ärzten, die sich nicht fristgerecht haben an die Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) anschließen lassen, ist eine weitere Debatte zwischen Vertretern von
Debatte über Strafzahlungen wegen fehlenden Anschlusses an die Tele­ma­tik­infra­struk­tur
28. Juni 2019
Hamburg/Berlin – Die Bundesländer sträuben sich weiter mit Nachdruck gegen die bundesweite Öffnung der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOKen) und eine bundeseinheitliche Aufsicht, die ihnen ihre
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER