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Aus für Klinik im niedersächsischen Dissen

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Dissen/Osnabrück –- Das Krankenhaus in Dissen bei Osnabrück muss geschlossen werden. Nach Mitteilung des Klinikums Osnabrücker Land vom Dienstag hat der Gläubigerausschuss den Beschluss gefasst, dass nur der Standort im benachbarten Georgsmarienhütte erhalten bleiben soll. Die Suche nach einem Investor sei letztlich nicht erfolgreich gewesen. Es habe nur ein Angebot gegeben, das aber weder vom Konzept noch von der wirtschaftlichen Substanz her überzeugen konnte. Für die rund 200 betroffenen Mitarbeiter soll es einen Sozialplan und eine Transfergesellschaft geben.

Der Krankenhausplanungsausschuss des Landes hatte im Sommer die Empfehlung ausgesprochen, wegen Überkapazitäten im Osnabrücker Land das Haus in Dissen nicht mehr zu fördern. Daraufhin war das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Die geplante Schließung hatte bei Beschäftigten und Lokalpolitikern der Region Proteste hervorgerufen. Der Krankenhausträger ist ein Tochterunternehmen des Klinikums Osnabrück, das der Stadt Osnabrück gehört. © dpa/aerzteblatt.de

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