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Politik

Wissenschafts­ministerin Bauer fordert mehr Geld für Uniklinika

Montag, 20. Oktober 2014

Stuttgart – Größere Anstrengungen für die Uniklinika in Deutschland hat Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Bündis90/Die Grünen) gefordert. Im Interview mit dem Verband der Uniklinika Deutschlands (VUD) im Rahmen der Reihe „VUDialoge“ sagte Bauer, dass Deutschland mehr tun müsse, um die gut aufgestellte Hochschulmedizin zu erhalten und zukunftssicher zu machen. Dazu seien enorme Investitionen notwendig, so die Ministerin.

Als Beispiel nannte sie die Digitalisierung und die Verarbeitung großer Datenmengen in der Forschung sowie die personalisierte Medizin. „Da brauchen wir sehr viel mehr Kapazitäten und Strukturen, die wir vorhalten müssen, damit Forschung erfolgreich agieren kann“, sagte die Ministerin. Allerdings sei auch eine Verbesserung in der Grundfinanzierung nötig, damit die Uniklinika mit Perspektive und Planungssicherheit agieren könnten, so Bauer.

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Ausdrücklich begrüßte sie die angestrebte Grundgesetzänderung, die Kooperationen im Wissenschaftsbereich zwischen Bund und Länder erleichtern soll. Dies würde eine bessere Förderung von Forschung, Wissenschaft und Lehre ermöglichen. Dabei stellte die Wissenschaftsministerin klar, dass es hierbei um Kooperationen in Bereichen von überregionaler Bedeutung und um dauerhafte Spitzenförderung gehe. „Das ist eine Bereicherung für unsere Wissenschaftslandschaft. Deswegen sehe ich der Grundgesetz­änderung mit Freude entgegen und unterstütze sie“, sagte Bauer. © hil/aerzteblatt.de

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