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Zahl der Autofahrer unter Drogeneinfluss steigt

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Rostock – Der Konsum von illegalen Drogen, mit denen Autofahrer im Straßenverkehr unterwegs sind, steigt. Das berichtet Jörg Nowotnik vom Arbeitsbereich Forensische Toxikologie am Institut für Rechtsmedizin der Universität Rostock. Der Toxikologe hat für den Bereich Mecklenburg von 2002 bis 2012 etwa 40.000 Untersuchungsaufträge zum Nachweis von Alkohol, illegalen Drogen und Medikamenten und deren Befunde ausgewertet. Die Proben stammen von Verkehrssündern, Räubern, Dieben, Sexual­straftätern, Schlägern und von Personen, die Widerstand gegen die Staatsgewalt geleistet haben. Der Trend gilt laut dem Institut auch in vielen anderen Bundesländern.

„In diesem Jahr haben wir mit bislang 1.000 untersuchten Blutproben von Drogenkon­sumenten oder solchen, die als solche verdächtigt werden, bereits einen Höchststand erreicht“, so Nowotnik. Cannabis rangiere bei den illegalen Drogen obenan, gefolgt von Amphetamin und Cocain.

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„Dieser Trend ist zwar nicht neu. Allerdings spielt Ecstasy wieder eine größere Rolle und die Anzahl der im Straßenverkehr erwischten Drogenkonsumenten erreicht eine neue Qualität“, konstatiert der Wissenschaftler. Inzwischen habe Ecstasy die sogenannte Techno-Szene verlassen und konventionelle Diskotheken und den Jugendfreizeitbereich erobert. Doch auch mit Designerdrogen wie Methylon und Beruhigungstabletten seien Verkehrsteilnehmer unterwegs. Crystal Meth, also kristallines Methamphetamin, spiele dagegen bislang praktisch keine Rolle in Mecklenburg.

Etwa 90 Prozent der ermittelten Alkohol- und Drogenkonsumenten sind laut dem Rostocker Institut Männer. © hil/aerzteblatt.de

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Avatar #675503
Widerstand
am Donnerstag, 23. Oktober 2014, 13:13

Alkohol - Drogen am Steuer - Versager

Wer mit Drogen, egal welcher Art, Auto fährt ist ein ganz armes Würstchen. Wenn die wenigen Hirnzellen eventuell mal funktionierenden, dann müsste jeder sich als Versager und Feigling erkennen, der vor sich selbst davonläuft. Diese Menschen sind gewissenlose Mörder, denn sie bedienen ohne klar denken zu können ein in der Situation Mordinstument.
Da gibt es nur eines (wenn unsere Gesetzgeber nicht solche Weicheier wären): Entzug des Führerscheins auf Lebenszeit, ohne Pardon. Mildernde Umstände sind nur Mordbeschönigung der sogenannten Rechts?anwälte.
LNS
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