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Umfrage: Mehrheit der Deutschen lehnt „Social Freezing“ ab

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Hamburg – Eine Mehrheit der Deutschen lehnt das Einfrieren von Eizellen aus Karriere­gründen ab. 58 Prozent der Bundesbürger sprechen sich gegen diese als „Social Freezing“ bezeichnete Praxis aus, durch die der Kinderwunsch auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden kann. 37 Prozent halten diese Methode für grundsätzlich „richtig“. Das ergab eine am Mittwoch vorab veröffentlichte Umfrage im Auftrag der Wochenzeitung Die Zeit. Insgesamt stehen mehr Männer (40 Prozent), als Frauen (34 Prozent) der Idee positiv gegenüber.

Während der Großteil der Bevölkerung das Angebot von Unternehmen wie „Apple“ oder „Facebook“ ablehnt, sprechen sich vor allem die jüngeren Befragten für das Einfrieren von Eizellen aus. Unter den 14- bis 19-jährigen Befragten befürwortet eine Mehrheit von 53 Prozent die Möglichkeit des „Social Freezing“.

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Auch die Gruppe der 40- bis 49-jährigen zeigt sich laut Umfrage interessiert: 30 Prozent könnten sich die Nutzung des Angebots vorstellen. Anders sieht es bei den über 60-Jährigen aus. Nur eine Minderheit von 20 Prozent befürwortet das Einfrieren von Eizellen aus Karrieregründen.

Apple und Facebook bieten ihren Mitarbeiterinnen an, das Einfrieren von Eizellen zu bezahlen. Damit können Frauen den Kinderwunsch aufschieben und sich in jungen Jahren auf ihre Karriere konzentrieren. Laut US-Medienberichten geht es um Kosten von bis zu 20.000 Dollar pro Fall. © kna/aerzteblatt.de

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