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Ärzteschaft

Frauenquote unter Bayerns Ärzten leicht gestiegen

Freitag, 24. Oktober 2014

München – Der Anteil der Frauen in der bayerischen Ärzteschaft steigt. Darauf hat die Bayerische Lan­des­ärz­te­kam­mer (BLÄK) im Vorfeld des 73. Bayerischen Ärztetages hingewiesen. Waren im Jahr 2009 noch 40,9 Prozent der bayrischen Mediziner weiblich, sind es nun bereits 43,8 Prozent. „In den Führungsfunktionen spiegelt sich diese Frauenquote aber nicht wider“, berichtete BLÄK-Vizepräsidentin Heidemarie Lux. So seien nur etwa zehn Prozent der deutschen Chefärzte Frauen. Vor diesem Hintergrund mahnte Lux erneut eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf an.

Insgesamt stieg die Zahl der in Bayern gemeldeten Ärzte seit September 2013 von 77.399 auf 79.413 im September 2014. Das entspricht einem Zuwachs von 2,6 Prozent. Die Zahl der berufstätigen Ärzte stieg von 57.594 (Stichtag 30.9.2013) auf 58.963 (Stichtag 30.09.2014) um 2,4 Prozent. Aufgrund der steigenden Anzahl von teilzeitbeschäftigten Ärzten sowie der höheren Lebenserwartung der Menschen, führe die Steigerung jedoch nicht automatisch zu einer höheren Versorgungsdichte, so die BLÄK.

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Je rund ein Drittel der Ärzte war in Praxen (32,1 Prozent) und im stationären Bereich (35,5 Prozent) tätig. 6,6 Prozent entfielen auf weitere Tätigkeitsfelder, wie Öffentlicher Gesundheitsdienst (ÖGD) oder Bundeswehr. Dabei stieg der Anteil der in einer Praxis angestellten Ärzte um 12,7 Prozent. © hil/aerzteblatt.de

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