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Politik

Apobank besteht den Stresstest der Europäischen Zentralbank

Montag, 27. Oktober 2014

Die Ärzte- und Apothekerbank in Düsseldorf

Köln – Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank), Düsseldorf, hat den Stress­test der Europäischen Zentralbank (EZB) mit Bravour bestanden.. Der Stresstest ist als Folge der Finanzkrise eingeführt worden. Er soll sicherstellen, dass die großen Banken eine erneute Krise aus eigener Kraft überstehen. Die 130 größten Banken der Eurozone mussten nachweisen, dass ihre Vermögenswerte werthaltig sind und dass sie über genügend Eigenkapital verfügen. Sie unterstehen vom 1. November an der Aufsicht der EZB.

Die Apobank wies zum 1. Januar 2014 eine sogenannte harte Kernkapitalquote von 16,5 Prozent aus, bezogen auf 34,7 Milliarden Euro Bilanzsumme. Im Rahmen des Stresstests hat die EZB die Entwicklung dieser Quote über drei Jahre in zwei Szenarien simuliert: Bei einer normalen wirtschaftlichen Entwicklung (Baseline) kam die Apobank auf eine harte Kernkapitalquote von 17,3 Prozent, deutlich mehr als die geforderten acht Prozent. In einem Krisenszenario errechnete die EZB für die Bank der Heilberufler 14,7 Prozent. Auch das liegt deutlich über der Messlatte von 5,5 Prozent. Die kritische Überprüfung der Aktiva der Banken auf faule Kredite ist in diesen Stresstest eingeflossen.

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Apobank-Vorstandssprecher Herbert Pfennig ist einer Mitteilung der Bank zufolge „sehr zufrieden“ mit dem Ergebnis. „Der Stresstest zeigt, dass wir die Bank krisenfest gemacht haben. Die Apobank habe ihre Risikoaktiva seit 2009 um mehr als 60 Prozent zurückgeführt, vor allem in Folge des vollständigen Abbaus der strukturierten Finanzprodukte.

Von den geprüften deutschen Instituten hat nur die Münchener Hyp, eine genossen­schaftliche Immobilienbank, den Test nicht bestanden. Nach Medienberichten hat sie aber 2014, nach dem Stichtag des Stresstests, ihr Eigenkapital aufgestockt. © Stü/aerzteblatt.de

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